Bottrop

Nach Bombendrohung im Movie Park in Bottrop: Polizei hat kuriosen Verdacht – das müssen Gäste jetzt wissen

Die Polizei war am Freitagabend mit einem Großaufgebot am Movie Park bei Bottrop-Kirchhellen im Einsatz.
Die Polizei war am Freitagabend mit einem Großaufgebot am Movie Park bei Bottrop-Kirchhellen im Einsatz.
Foto: Justin Brosch

Bottrop. Groß-Einsatz der Polizei am Movie Park wegen einer Bombendrohung: Am Freitagabend wurden keine Gäste mehr in den Movie Park gelassen. Das teilte der Park gegen 20 Uhr auf seiner Facebook-Seite mit. Gäste wurden außerdem gebeten, den Park frühzeitig zu verlassen. Warum, war zunächst unklar. Später wurde bekannt: Ein Anrufer soll vor einer Bedrohung gewarnt haben.

Samstag, 27. Oktober:

Wie die Polizei noch in der Nacht mitteilte, konnte nichts Verdächtiges im Park gefunden werden.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass es keine konkrete Gefährdung gab und die Inhalte des Warnanrufs frei erfunden waren. Das Motiv für den Anruf könnte richtig absurd gewesen sein. Die Polizei vermutet, dass Besuchern einfach nur der Abend im Movie Park verdorben werden sollte - aufgrund privater Streitigkeiten.

Der Movie Park teilte auf Facebook mit, dass der Betrieb am Samstag ganz normal weitergeht - ab 10 Uhr öffnet der Park seine Tore.

Gäste, die einen Nachweis für eine Tageskarte vom 26. Oktober vorlegen können, haben die Möglichkeit die Karte für die noch verbleibenden Halloween-Tage kostenlos an der Tageskasse im Movie Park umzutauschen.

Alle betroffenen Gäste, die Rückfragen zum Tickettausch haben, können ihre Fragen per E-Mail stellen: info@moviepark.de.

Freitag, 26. Oktober:

Gegen 20.30 Uhr war der Park geräumt, Fahrgeschäfte und Lichter wurden abgeschaltet.

„Es gab einen telefonischen Hinweis auf eine Bedrohung“, teilte die Polizei in einer Meldung am Freitagabend mit. Dieser Hinweis sei im Movie Park eingegangen. Die Polizei wurde kurz darauf gegen 17.16 Uhr informiert. Der Anrufer selbst habe aber nicht gedroht.

Ob der Anrufer sich bei den Mitarbeitern des Parks oder der Polizei zu erkennen gegeben habe, wollte die Sprecherin aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen dauerten noch an.

„ Hinweise auf eine akute Gefährdung gab es nicht. Der Park wurde vorsorglich geschlossen“, teilte die Polizei weiter mit. Gegenüber DER WESTEN bestätigte ein Polizeisprecher allerdings nach der Räumung, dass es beim Verlassen des Parks zu keinerlei Panik gekommen sei.

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Movie Park Bottrop: Park geräumt

Auch der Movie Park selbst bestätigte den Großeinsatz der Polizei vor Ort. In einem Facebook-Post schreibt der Park: „Entgegen fehlerhafter Informationen auf Social Media wird der Park nicht evakuiert, aber keine Gäste mehr in den Park eingelassen, um die Zufahrten für mögliche Einsatzfahrzeuge frei zu halten!“

Augenzeugen berichten, dass die Polizei per Lautsprecher darum gebeten hat, den Movie Park geordnet zu verlassen. Die Bottroper Feuerwehr war ebenfalls vor Ort und hat den Einsatz begleitet.

Auch am Freitagabend findet in dem Freizeit-Park das Halloween Horror Festival statt. Planmäßig sollte der Park bis 22 Uhr geöffnet sein.

Movie Park bedankt sich bei den Gästen für ruhiges Verhalten

Gegen kurz nach halb neun gab der Movie Park via Facebook bekannt, dass alle Besucher den Park verlassen haben. „Zu gegebener Zeit“ wolle der Park ein „entsprechendes Statement zum heutigen Abend“ abgeben. Ebenfalls bedankte sich der Veranstalter, dass die Besucher den Park „ruhig und geordnet verlassen“ haben.

11.000 Menschen mussten das Gelände des Bottroper Freizeitparks verlassen. Erst als keine Gäste mehr auf dem Gelände waren, gab die Polizei den Grund der Evakuierung bekannt.

Videos zeigen Einsatz vor Ort

Dadurch, dass die Besucher auf einmal den Park verlassen mussten, bildeten sich Staus auf den Abfahrtsstraßen rund um den Park. Einige Augenzeugen zeichneten das Geschehen auf und luden Videos bei Twitter hoch.

Dort sind Einsatzfahrzeuge der Polizei und Feuerwehr zu sehen. Teilweise sperren Kräfte der Feuerwehr Zufahrtsstraßen zu dem Freizeitpark.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Anrufs dauern an. (js/ mb mit dpa)

 
 

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