Meerbusch: Schlangen-Alarm im Baggersee – Stadt sperrt Gewässer weiträumig ab

Nach dem Fund der Angler sperrte die Stadt Meerbusch den Zugang zum See ab. (Symbolbild)
Nach dem Fund der Angler sperrte die Stadt Meerbusch den Zugang zum See ab. (Symbolbild)
Foto: Imago

Meerbusch. Angler haben am Donnerstagvormittag eine besorgniserregende Entdeckung im Latumer See, einem Baggersee in Meerbusch, gemacht. Als sie wie üblich nur Fische fangen wollten, erblickten sie eine riesige Schlange.

Die Angler riefen daraufhin das Ordnungsamt Meerbusch, das wiederum die Feuerwehr einschaltete. Nach Sichtung des Tieres und dem Einholen mehrerer Expertenmeinungen scheint festzustehen: Bei dem Tier handelt es sich um eine Gelbe Anakonda, also eine Würgeschlange. Sie ist zwar nicht gefährlich für Menschen, könnte aber kleinere Tiere wie Hunde oder Katzen durch Würgen durchaus töten.

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Schlange in Meerbusch: Stadt sperrt den See

Dennoch hat die Stadt den beliebten See an allen Eingängen gesperrt und eine Warnung für Spaziergänger angebracht: „Zugang zum See gesperrt. Eine Schlange der Gattung Gelbe Anakonda befindet sich im Gewässer beziehungsweise am Uferbereich“. Darüber berichtet RP Online.

„Wer die Schlange entdeckt, sollte unbedingt im Rathaus anrufen“, sagt Arnd Römmler vom Ordnungsamt Meerbusch der Zeitung. Das Rathaus erreichst du unter folgender Telefonnummer: 02132 916159.

Meerbusch: Feuerwehr hält sich bereit

Sollte die Anakonda wieder auftauchen, tritt die Feuerwehr Düsseldorf auf den Plan. Sie hat eine speziell ausgebildete Einheit für Reptilienrettung.

Die Gelbe Anakonda ist eigentlich in Südamerika heimisch. Sie können eine Länge von bis zu vier Metern erreichen. 2016 wurde aber bereits ein Exemplar dieser Art an einem See in Bayern entdeckt. (bs)

 
 

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