Labrador jault und jammert die ganze Nacht – dann erlöst die Polizei den Hund

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Vingst. Außergewöhnlicher Einsatz für die Polizei Köln.

Am Sonntagmorgen um 2:10 Uhr wurden die Beamten in den Kölner Stadtteil Vingst gerufen. Anwohner eines Mietshauses an der Oranienstraße hatten die Beamten gerufen, da ein Hund seit Stunden erbärmlich jaulen und winseln würde.

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Zusätzlich würde in der Etagenwohnung ein Fernseher lautstark laufen. Doch als die Polizei an der Tür, der übrigens auch hell beleuchteten Wohnung klingelte, öffnete niemand. Auch auf Anrufe reagierte der 36-jährige gemeldete Bewohner nicht.

Da eine Notlage nicht ausgeschlossen war, öffneten die Beamten schließlich die Tür und trafen auf einen arg nervösen Labrador-Rüden.

Notlage erkannt

Die Polizisten erkannten die Notlage des Tieres und erlösten es. Oder wie die Ordnungshüter in der Meldung schreiben: „Eilends nahmen die Beamten den freundlichen Schnuffi an die Leine - und führten ihn im Zuge der Gefahrenabwehr in einem benachbarten Grüngelände „Gassi“. Mit umgehendem, um nicht zu sagen durchaus beachtlichem Erfolg. Nicht unerheblich erleichtert ließ sich der Rüde anschließend von den verständnisvollen Ersatz-Herrchen wieder nach Hause geleiten.

Nachricht hinterlassen

Anschließend verschlossen sie die Tür wieder und hinterließen dem Mieter eine entsprechende Nachricht, in dem sie erklärten, warum sie mit dem Hund spazieren waren:

„Wir sind mit ihrem Hund spazieren gegangen und belassen ihn im Anschluss hier! Aufgrund der Ruhestörung wäre normalerweise eine Unterbringung im Tierheim vorgesehen. Bitte sorgen Sie in Zukunft dafür, dass Ihr Hund nachts versorgt ist, oder Sie telefonisch zu erreichen sind.“

Sonst immer ruhig

Gegenüber Bild meldete sich dann auch noch der Besitzer des Hundes zu Wort. Er und sein Partner hätten Nachtschicht gehabt. Normalerweise sei nachts immer jemand vor Ort. Nur dieses eine Mal hätte das nicht gepasst. Der Hund sei aber sonst immer ruhig gewesen.

 
 

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