Köln: Polizei verfolgt Mann – als sie ihn stellen, trauen die Beamten ihren Augen nicht

Köln: Am Samstagabend stoppte die Polizei die wilde Chaos-Fahrt eines 35-jährigen Mannes.
Köln: Am Samstagabend stoppte die Polizei die wilde Chaos-Fahrt eines 35-jährigen Mannes.
Foto: imago images / Ralph Peters

Köln. Eine wirklich irre Verfolgungsjagd erlebte die Polizei Köln am Samstagabend.

Die Beamten wurden erstmals gegen 19.50 auf den 35-jährigen Fahrer eines grauen Vans aufmerksam gemacht. Der gefährdete auf der A57 in Höhe Dormagen in Fahrtrichtung Köln massiv den Verkehr durch chaotisches Fahrverhalten. Verstörend war aber auch, dass er sich mehrmals seiner Kleidung entledigte.

Köln: Fahrer sorgt für Verkehrschaos auf A57

Über die gesamte Straßenbreite der A57 fuhr der 35-Jährige in Schlangenlinien und zwang damit andere Autofahrer zu riskanten Vollbremsungen. Vereinzelt schrammte er sogar an der Mittelschutzplanke entlang. Doch damit nicht genug: Plötzlich hielt der Fahrer an, stieg mit freiem Oberkörper aus und lief quer über die Fahrstreifen! Und das war nur der Anfang der wilden Fahrt.

Zeugenangaben zufolge stieg der Mann wieder in seinen Van, der eine polnische Zulassung besitzt, und raste am Kreuz Köln-Nord direkt durch eine Baustellenabsperrung. Hier verlor der Beobachter das Fahrzeug aus den Augen, was die Polizei Köln zu einer Nahbereichsfahndung veranlasste – mit Erfolg.

Polizei findet den Fahrer halbnackt und unter Drogeneinfluss vor

Der 35-Jährige wurde dann an der Moltkestraße in Köln gesichtet. Dort soll er sich vollständig ausgezogen haben, nur um dann nackt wieder in seinen Van einzusteigen und weiterzufahren. Am Melatengürtel Ecke Weinsbergstraße konnte eine Polizeistreife den Mann schließlich stellen.

Mittlerweile war der Fahrer, der offensichtlich unter Drogeneinfluss stand, zumindest teilweise wieder bekleidet – mehr als ein T-Shirt trug er jedoch nicht.

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Der Mietwagen und der Führerschein des 35-Jährigen wurde beschlagnahmt, der Fahrer selbst wurde gefesselt und in Polizeigewahrsam genommen. Auf den Mann wartet nun ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung unter Betäubungsmitteleinfluss. (at)

 
 

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