Köln: Mann ist auf dem Weg zum Flughafen – was ein S-Bahn-Fahrer dann tut, treibt ihm die Tränen in die Augen

Ein S-Bahnfahrer aus Köln hat vielen Fahrgästen den Tag versüßt.
Ein S-Bahnfahrer aus Köln hat vielen Fahrgästen den Tag versüßt.
Foto: Imago Images / Michael Kneffel

Köln. Manchmal sind es die kleinen Momente, die nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Auch der Kölner Christian Weiße durfte so einen Moment erleben. Am 27. Januar wollte er eigentlich nur einen Mietwagen abholen, fuhr dazu mit der S19 zum Flughafen Köln/Bonn. Gegen 12.55 Uhr hielt die S-Bahn plötzlich, der Zugführer richtete sich mit diesen Worten an die Passagiere: „Wenn Sie nichts dagegen haben, steigen Sie bitte mal kurz aus.“

Weiße wollte den Zug sowieso an dieser Haltestellte verlassen. Was der Imagefilm-Produzent aus Köln dann aber zu sehen, beziehungsweise zu hören bekam, warf ihn um. Der S-Bahn-Fahrer stand auf dem Gleis, hielt seine Trompete in der Hand und spielte allen Fahrgästen darauf vor. Ein absoluter Gänsehaut-Moment!

Köln: S-Bahn-Fahrer verschönert vielen Fahrgästen den Tag

„Mir standen die Tränen in die Augen“, sagt Weiße gegenüber DER WESTEN. Wieso der Lokführer sein Instrument rausholte und für alle spielte, weiß Weiße nicht. Er ist ihm aber sehr dankbar. Und da ist er nicht der einzige! Eine Mitreisende ging sogar auf den Zugführer zu, schenkte ihm Schokolade. Um auch andere Menschen an diesem einzigartigen Erlebnis teilhaben zu lassen, postete Weiße ein Video des Auftritts bei Facebooks.

Zahlreiche Menschen kommentieren darunter, verlinken Freunde. Michael G. schreibt: „Es gibt Menschen, die berühren, verzaubern und machen dieses Leben noch ein bisschen schöner.“ Dennis S. weiß: Dieser Lokführer sorgt immer für gute Laune. Er schreibt: „Schon öfter mit ihm gefahren. Immer wieder gerne. Selbst an einem tristen Montag verschafft er gute Laune.“ Lisa-Marie B. kommentiert: „Gänsehaut und Pipi in den Augen.“

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Trotz allem: Weiße macht dieser Moment - so schön er war - auch nachdenklich. „Wie kalt muss die heutige Zeit sein, dass die Menschen wegen so einer kleinen Geste anfangen zu weinen?“, fragt er im Gespräch mit DER WESTEN. Eins ist klar: Der unbekannte Lokführer hat sie am 27. Januar für viele Menschen ein kleines bisschen wärmer gemacht.

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(bs)

 
 

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