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Ikea in NRW: Zwei Frauen nutzten dreiste Betrugsmasche – jetzt folgt die Quittung

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

Es ist eine Betrugsmasche, die es bei Ikea in NRW nicht zum ersten Mal gegeben hat.

Zwei Frauen hatten bei einem Ikea in NRW versucht, an der SB-Kasse Waren im Wert von mehr als 400 Euro für gerade mal fünf Euro durchzuschmuggeln.

Frauen wollen bei Ikea in NRW an der Kasse betrügen

Wie sie das anstellen wollten? Ganz einfach.

Die beiden Frauen hatten den vollgeladenen Wagen im vergangenen Jahr an eine der Kassen geschoben, an denen die Kunden selbst die Waren einscannen können. Das taten die Frauen auch. Doch der Mitarbeiter, der die SB-Kassen beaufsichtigte, wurde stutzig als die Kasse einen viel zu geringen Betrag anzeigte für die Produkte im Einkaufswagen.

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Er zog den Ladendetektiv hinzu und tatsächlich: Bei der Überprüfung der waren stellte sich heraus, dass die Frauen auf alle Produkte die Etiketten von Teelichtern geklebt hatten. So wollten sie sich selbst einen sehr illegalen Preisnachlass geben.

Amtsgericht Kamen verurteilt Betrügerinnen zu Geldstrafen

Das Amtsgericht in Kamen hat die beiden Betrügerinnen nun verurteilt.

Sie müssen beide jeweils eine Geldstrafe von 1500 Euro wegen Betrugs bezahlen.

Betrugsmasche bei SB-Kassen ist nicht neu

Diese Masche versuchen Betrüger öfter. Bereits 2017 hatte es einen solchen Fall bei Ikea gegeben, ebenfalls in Kamen. Damals wurden von den Betrügern Teppiche im Wert von rund 500 Euro für gerade mal knapp 8 Euro eingescannt. Auch sie hatten die echten Etiketten mit denen von Billigartikeln überklebt. Und auch sie wurden zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die SB-Kassen laden Betrüger immer wieder zu solchen Taten ein. Auch in Köln hatte eine Frau 2021 versucht, einen teuren Schrank mithilfe von Spülbürsten-Preisschildern für nur wenige Euro zu ergattern. Auch sie wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. (fb)