Frau aus NRW findet ausgesetzten Hund – tragisch, was dann mit dem Tier passiert

Der kleine Yorkshire Terrier war zu krank. Er konnte nur noch eingeschläfert werden. (Symbolbild)
Der kleine Yorkshire Terrier war zu krank. Er konnte nur noch eingeschläfert werden. (Symbolbild)
Foto: imago images / K-P Wolf

Sylvia K. aus Soest musste am Dienstag einen traurigen Fund vor ihrer Haustür machen: Dort fand sie einen einäugigen schwerkranken kleinen Yorkshire Terrier - offensichtlich wurde der Hund in einer Transporttasche ausgesetzt. Sie rief sofort die Polizei.

Hund in Soest ausgesetzt - er musste eingeschläfert werden

Doch auch die hinzugerufenen Tierärzte konnten nichts mehr für den kleinen Hund tun. Er musste schließlich eingeschläfert werden. „Solche leidenden Geräusche habe ich in meinem Leben noch nie gehört!“, teilte die Anwohnerin Sylvia K. der „Bild“-Zeitung mit. „Er konnte kaum stehen, zitterte und jaulte“, erzählt sie der Zeitung weiter. Sie habe ihm sofort Wasser geholt.

Tierheim will Besitzer des toten Hundes finden

Das Tierheim Soest teilte die traurige Geschichte bei Facebook, um nach dem mutmaßlichen Täter zu suchen. Viele Nutzer bewegte das Schicksal des kleinen Hundes sehr. Der Beitrag wurde fast 50.000 Mal geteilt.

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Doch wie die Polizei einen Tag später in einer Mitteilung beschreibt, hat sich die Besitzerin (60) auf der Wache gemeldet. Nachdem sie in den Medien die Geschichte ihres Hundes gelesen hatte, ging sie gegen 12 Uhr zur Polizei.

Besitzerin meldet sich bei der Polizei

Dort gab sie an, dass der Hund krank geworden sei, sie aber nicht die finanziellen Möglichkeiten für eine Behandlung hätte aufbringen können. „Sie habe den Hund ausgesetzt in der Hoffnung, dass dem Tier geholfen würde“, erklärt die Polizei.

Die Polizei ermittelt nun wegen einer Straftat nach dem Tiergesundheitsgesetz. (js)

 
 

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