Dortmund

Hier haben täglich 12 Männer Sex mit „Huren“ aus Gummi - Zu Besuch im Dortmunder Puppen-Puff

Zu Besuch im Puppen-Puff

Das Bordoll in Dortmund ist Deutschlands erster Puppen-Puff.

Beschreibung anzeigen

Dortmund. Dunkle Haare, roter Schmollmund, lasziver Blick. Schwarz schimmert Spitzenunterwäsche durch das transparente Kleidchen. Geduldig sitzt Linda auf der Ledercouch und wartet auf ihren nächsten Kunden.

Na ja, ungeduldig dürfte auch schwierig werden. Linda ist eine Puppe, sie arbeitet im BordDoll (Achtung Wortspiel!), Deutschlands erstem Puppen-Puff.

Sex mit Puppen? Wie kommt man auf die Idee?

Evelyn Schwarz ist Chefin der Plastik-Prostituierten: „In Asien ist das ganz normal, da hat jedes Bordell mindestens ein/zwei Sexpuppen. Da dachte ich mir, warum soll das nicht auch hier funktionieren? Ich muss aber auch sagen, dass die Idee ein wenig aus der Not geboren wurde. Ich habe einfach keine geeigneten, deutschsprachigen Frauen für mein SM-Studio gefunden.“

So eröffnete die Domina im April ihr Sexpuppen-Bordell in Dortmund-Schüren. Mittlerweile schaffen hier elf „Damen“ an. Die rund 2000 Euro teuren Puppen importiert sie direkt aus Asien.

Alle Puppen schauen unterschiedlich aus

Die Plastik-Prostituierten unterscheiden sich in Haarfarbe, Größe, Körperproportionen, Eindringtiefe (ja, genau das, was du denkst) und Intim-Behaarung.

„Wir haben hier auch verschiedenste Kostüme und unterschiedlich eingerichtete Räume. So kommt jeder auf seine Kosten“, erzählt Schwarz.

Doch was bewegt rund zwölf Männer am Tag, sich mit einer Frau aus Plastik zu vergnügen?

„Viele kommen aus reiner Neugierde. Für manche ist es ein Fetisch. So ganz genau kann ich das auch nicht sagen. Es kommen Männer aus allen Schichten. Vom Richter bis zum Hartz-4-Empfänger.“

Halbe Stunde: 50 Euro

Doch der Spaß ist nicht ganz billig. 80 Euro kostet die Stunde. 30 Minuten gibt es schon für 'nen Fuffi. Wem eine Dame nicht reicht, kann auch zwei buchen (30 Minuten: 100 Euro).

Manchmal wird es auch ganz schön wild. „Ein Kunde hat unserer Anna schon das Genick gebrochen, er war wohl etwas stürmisch“, erzählt Schwarz. „Wir mussten sie dann leider aus dem Verkehr ziehen.“

Jeder Gast kann hier übrigens auch ohne Gummi ins Gummi kommen. „Noch gibt es keine Kondompflicht“, sagt Schwarz. „Wir reinigen und desinfizieren die Puppen aber natürlich nach jedem Kunden.“

Wenn du wissen willst, welche Sex-Räume am beliebtesten sind und wie es im BorDoll aussieht, schaue dir das Video an.

 
 

EURE FAVORITEN