Kind verstirbt nach Versteckenspielen: Obduktion offenbart die ganze Tragik

Der Junge schnitt sich an einer Scherbe in dem Gebüsch und verblutete. (Symbolbild)
Der Junge schnitt sich an einer Scherbe in dem Gebüsch und verblutete. (Symbolbild)
Foto: imago/Westend61

Goch-Pfalzheim. Schreckliches Unglück am Niederrhein: Ein Junge (8) hat sich am Mittwochabend in Goch-Pfalzdorf tödliche Verletzungen zugezogen. Nun steht fest, woran der Achtjährige verstorben ist.

Wie die Polizei Kleve auf Nachfrage von DER WESTEN bekannt gab, konnte der Obduktionsbericht neue Erkenntnisse liefern. So habe sich der Junge an einer Fensterglasscherbe geschnitten. Dadurch sei ein Blutgefäß getroffen worden.

Der Junge verblutete - er konnte nicht mehr gerettet werden.

Goch-Pfalzdorf: Kind verblutet nach Schnitt durch Scheibe

„Es muss wohl eine größere Scherbe gewesen sein“, vermutet eine Polizeisprecherin am Freitag. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob der Junge gestürzt ist. Auch ist noch nicht klar, warum die Fensterglasscherbe in dem Gebüsch lag.

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Ärzte kämpfen vergeblich um das Leben des Jungen

Nach dem tragischen Unfall rannte der gleichaltrige Freund sofort nach Hause, um Hilfe zu holen. Der herbeigerufenen Notarzt brachte den Jungen noch ins Klever Krankenhaus, dort verblutete er später. Nach Angaben der Polizei hätte er durch den Schnitt mit der Scherbe keine Infektionen erlitten.

Der Freund bestätigte durch seine Beschreibung die Vermutung der Polizei, dass es wohl zu eine tragischem Unglück gekommen sein muss.

Angehörige und Seelsorger der Polizei kümmerten sich nach der Tragödie um die trauernde Familie. (ak/mb)

 
 

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