Freund saß in Todesangst im Zelt: Frau (23) in Bonn vergewaltigt - neue schreckliche Details

  • Ein Sextäter überfiel in der Nacht zu Sonntag zwei Camper in der Siegaue
  • Er zwang die junge Frau (23) aus dem Zelt und vergewaltigte sie. Dann flüchtete er in Richtung Rhein
  • Ihr Freund rief kurz nach der Tat die Polizei
  • Der Täter ist flüchtig

Bonn. Alptraum-Verbrechen in der Bonner Siegaue. Ein Mann überfiel Samstagnacht ein junges Paar in ihrem Zelt. Er vergewaltigte die junge Frau (23) in Anwesenheit ihres Freundes. Dann flüchtete der Sextäter.

Die Polizei Bonn spricht von einem extrem brutalen und aggressiven Täter. „Es ist ein sehr heftiger Fall“, sagt Pressesprecher Robert Scholten.

Sextäter drohte mit einer Machete

Die beiden Studenten zelteten in der idyllischen Siegaue, als der Täter sie plötzlich überfiel und mit einem sehr großen Messer bedrohte. Es handelte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Machete.

Zunächst verlangte der Täter in gebrochenem Englisch die Herausgabe der Handys. Doch in Wirklichkeit ging es ihm um etwas anderes: „Es schlug sehr schnell in eine extreme Bedrohung und ein Sexualdelikt um“, sagt Scholten.

Er zwang die junge Frau aus dem Zelt und vergewaltigte sie. Ihr Freund befand sich während der Vergewaltigung unter Todesangst im Zelt. Er traute sich erst die Polizei zu rufen, als der Mann geflüchtet war.

Handelte er richtig? Ja, sagt Scholten. „Er hat aus unserer Sicht alles richtig gemacht. Die Situation war extrem bedrohlich.“

Wo ist das junge Paar jetzt?

Die beiden jungen Leute werden nun von der Polizei betreut. Sie sind Studenten, kommen nicht aus Bonn, sondern aus einem anderen Bundesland.

Die 23-Jährige war Samstagnacht im Krankenhaus, wurde aber wieder entlassen.

Was ist mit dem Täter?

Der Täter ist weiterhin flüchtig. Auch eine Fahndung mit Hund und Hubschrauber führte nicht zum Erfolg.

Möglicherweise können andere Zeugen sein Aussehen bestätigen. Denn zum Zeitpunkt der Tat fand etwa 100 Meter entfernt eine Party statt. Die Vergewaltigung selbst habe aber niemand beobachtet, so die Polizei.

So soll der Täter aussehen:

  • 20 bis 30 Jahre alt
  • circa 1,80 m groß
  • dunkelhäutig, schmale Statur
  • Er sprach gebrochenes Englisch
  • Er trug u.a. helle Jeans und kurze Sommerjacke

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Mittlerweile sucht die Polizei mit einem Phantombild nach dem flüchtigen Täter.

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