Ebay Kleinanzeigen in NRW: Nutzer klicken auf süße Welpen-Anzeige – jetzt ermittelt die Polizei

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

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Wer stöbert nicht gerne bei Ebay Kleinanzeigen? Doch nicht immer versteckt sich hinter den Fotos auch das, was sie versprechen. So vorgefallen nun in NRW.

Die Polizei ermittelt gegen zwei Personen aus NRW, die über Ebay Kleinanzeigen mit Hundewelpen gehandelt haben.

Ebay Kleinanzeigen in NRW: Nutzer klicken auf süße Welpen-Anzeige – jetzt ermittelt die Polizei

Bei Ebay Kleinanzeigen in NRW entdeckten Polizeibeamte in der vergangenen Woche einen kleinen süßen Malteser-Hundewelpen. Doch die Anzeige machte sie stutzig.

Das Inserat sah einer Verkaufsanzeige ähnlich, die bereits Mitte Juni zu Ermittlungen im Umfeld von dubiosen Tierhändlern geführt hatte. Auch dem Veterinäramt des Kreises Paderborn und anderen Hundebesitzern war die neue Annonce aufgefallen.

Kripobeamte überraschten deshalb am vergangenen Freitag die Bewohner der angegebenen Adresse - und sollten mit ihren Vermutungen recht behalten.

In den Räumen zeichnete sich ein schreckliches Bild ab. Die Beamten entdeckten in zwei Wohnungen und im Keller insgesamt 18 Hunde verschiedener Rassen. Einige sehr junge Malteser-Welpen, die vermutlich deutlich zu früh vom Muttertier getrennt worden waren und teilweise krank erschienen, wurden in Käfigen und Verschlägen gehalten.

Kot und Urin verdreckte den Boden. Wegen der schlechten Haltungszustände zog die Polizei das Veterinäramt hinzu. Alle Tiere wurden sichergestellt und vom Tierheim Paderborn abgeholt. Tragisch: einer der kranken Welpen ist mittlerweile verstorben. Weitere müssen noch behandelt werden.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen, eine 25-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann, bei ihren Ebay-Accounts mit falschen Personalien agierten. Es besteht der Verdacht, dass die Tiere mit erschlichenen Impfausweisen ausgestattet als gesund verkauft werden sollten. Laut erster Erkenntnisse sollen bereits über ein Dutzend der Tiere verkauft worden sein.

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Bei Ermittlungen im Juni war ein anderes Händlerpärchen (beide 19 Jahre alt) aufgefallen, das in Paderborn und Marienloh Wohnungen angemietet hatte und aus diesen per Ebay mit kranken Welpen handelte.

Opfer aus Niedersachsen, deren Hund kurz nach dem Kauf verendet war, hatten sich bei der Polizei in Paderborn gemeldet und Anzeige erstattet. Sie hatten selbst einen neuen Welpen-Kauf initiiert, bei dem Paderborn Fahnder dann dabei waren. So konnten die Tatverdächtigen dingfest gemacht werden. Zwei Welpen und ein Muttertier hatte die Polizei bei dem Zugriff sichergestellt. Beide Welpen waren todkrank und starben kurz darauf im Tierheim.

Die Ermittlungen sind in beiden Fällen noch nicht abgeschlossen.