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Diese Greifvögel leben an Rhein und Ruhr

Warum umständlich Beute jagen? Mäusebussarde sieht man oft auf Begrenzungspfählen an Autobahnen sitzen. Sie warten auf Fallwild (überfahrene Tiere), quasi Essen frei Haus. Mit 50 bis 60 cm Körpergröße und mehr als 117 cm Flügelspannweite sind sie die größten Greifvögel an Rhein und Ruhr und am meisten verbreitet.

Nicht viel kleiner ist der Habicht. Ihn sieht man seltener, er lebt am Rand von Wald und Flur. Sperber sehen ähnlich aus wie Habichte, sind noch etwas kleiner. Als schnelle Jäger (z.B. Tauben) sind sie zwischen alten Bäumen in Parks unterwegs.

Auf Kirchtürmen, Industrieanlagen und Autobahnbrücken brüten Wanderfalken, die in der Luft ganz besonders schnelle Jäger sind. Turmfalken kann man beobachten, wie sie sich aus stehendem Flug in der Luft auf Beute (Mäuse) stürzen.

An der Bislicher Insel am Niederrhein halten sich immer wieder einzelne Seeadler auf.