Lünen

Bluttat in Lünen: So rührend verabschiedet sich Leons (†14) Familie von ihrem toten Jungen

Foto: Traueranzeige der Familie

Lünen. „Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,

wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,

wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,

bleibt einzig die Gewissheit,

dass du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.“

Mit diesen berührenden Worten verabschiedet sich die Famile des getöteten Leon (14) aus Lünen von ihrem Jungen. In ihrer Traueranzeige in den „Ruhrnachrichten“ versuchen sie, in Worte zu fassen, was nicht auszusprechen ist: Am Dienstag starb Leon an Messerstichen im Hals.

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15-Jähriger gesteht den tödlichen Angriff

Ein 15-jähriger ehemaliger Mitschüler hat gestanden, Leon die tödlichen Verletzungen zugefügt zu haben. Er soll auf den Jüngeren eingestochen haben, nachdem dieser angeblich dessen Mutter mehrfach provozierend angeschaut haben soll.

Der mutmaßliche Täter und Leon hatten wohl schon vorher Stress miteinander. Der 15-Jährige galt als „aggressiv und unbeschulbar“, flog schon von der Schule - hatte aber am Dienstag einen Termin bei der Schul-Sozialarbeiterin.

Dabei sollte es darum gehen, ob der 15-Jährige wieder an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule aufgenommen werden könnte. Deshalb war auch seine Mutter dabei.

Beisetzung von Leon am Wochenende

Jetzt sitzt der mutmaßliche Täter in U-Haft. Der Tatvorwurf der Staatsanwaltschaft: Mord.

Leons Beisetzung soll am Wochenende stattfinden.

 
 

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