„Bares für Rares“: Schmuck-Expertin bei diesen NRW-Raritäten vollkommen aus dem Häuschen

„Bares für Rares“-Schmuckexpertin Rezepa-Zabel (l.) kam beim Anblick der Goldstücke gar nicht mehr aus dem Schwärmen.
„Bares für Rares“-Schmuckexpertin Rezepa-Zabel (l.) kam beim Anblick der Goldstücke gar nicht mehr aus dem Schwärmen.
Foto: ZDF

Köln. Den wahren Coup landen Gäste in der Sendung „Bares für Rares“ (ZDF), wenn sie ihre Rarität für einen echten Hammer-Preis loswerden. Den Grundstein für ein kleines Vermögen legen zumeist die Experten. Denn sie wissen, wieviel die Schätze tatsächlich wert sind.

„Bares für Rares“: Schmuckexpertin gerät ins Schwärmen

Das Ehepaar Markus und Alexa Rößler aus Kempen (Niederrhein) tritt mit einem Erbstück an den Expertentisch. Während Moderator Horst Lichter die beiden noch im Smalltalk verwickelt, erkennt Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel schnell, welches Schmuckstück ihr vorliegt.

Es handelt sich um ein Armband und einen Ring aus Gold. Im mitgebrachten Schmucketui befindet sich der Vermerk „Franz H. Hartmann Atelier für Goldschmiedekunst Köln", bei dem es sich um den Hersteller handeln dürfte.

Darauf gerät Expertin Rezepa-Zabel ins Schwärmen: „Ich finde ein wirklich tolles, individuelles Stück, das man heutzutage noch gut tragen kann.“ Das gekräuselt gestaltete Armband stammt aus einem Guss und ist auf der Oberfläche mit kleinen blauen und weißen Steinen besetzt, bei denen es sich um Saphire und Brillanten handelt, die aufwendig in Chatons aufgelötet worden sind.

Das gestempelte Armband besteht aus 18-karätigem Gold. So auch der Ring, der ebenfalls aus einem Guss stammt und mit sechs kleinen Brillanten und einem Saphir besetzt ist. Die Herstellungszeit dürfte designmäßig auf die 1960er Jahre datiert werden.

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Expertenschätzung überrascht das Ehepaar

Alexa Rößler erklärt, woher die sorgfältig gearbeiteten Stücke stammen: „Ich habe sie von meiner Mutter geerbt. Sie hat es aber ursprünglich von meinem Vater geschenkt bekommen, der es von einer Großtante geerbt hat.“ Nun soll die Erbkette unterbrochen werden. Vom Erlös soll es mit den Kindern in den Urlaub gehen.

Ganz vorsichtig formuliert das Ehepaar aus Kempten seine Preisvorstellungen: „Wir hätten gerne 1800 Euro.“ Expertin Rezepa-Zabel zerschlägt die Erwartung. Ihre Schätzung: 2400 bis 2600 Euro. Ein stattlicher Preis, der auch die Rößlers überrascht: „Das ist ordentlich.“

Händler treiben den Preis in die Höhe

Die Händler erkennen mit geschulten Augen direkt die sensationelle Juwelierarbeit. Das Wettbieten beginnt rasant bei 2400, 2500, 2600 Euro. Schnell ist die Maximalschätzung erreicht. Händler Julian Schmitz-Avila erhält bei 2700 Euro den Zuschlag. „Da freue ich mich“, grinst der gebürtige Bonner.

„Besser konnte es nicht laufen“, meinen auch die Rößlers. Ausreichend Geld auf jeden Fall, für einen schönen Urlaub mit der Familie.

 
 

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