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A57 in NRW: Dramatische Kettenreaktion++ Opfer in Lebensgefahr ++ Hubschrauber-Einsatz

Verheerende Kettenreaktion auf der A57 bei Moers am Dienstagabend. Zwei Menschen schweben in Lebensgefahr.

© Alex Forstreuther/dpa

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Furchtbares Unglück auf der A57 in NRW am Dienstagabend (24. Januar). Gegen 17.20 Uhr krachte es im Bereich des Autobahnkreuzes Moers. Nach Informationen der Polizei Düsseldorf seien vier Autos in Fahrtrichtung Nimwegen ineinander gerauscht.

Dabei haben sich zwei Personen lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Eine Person war in ihrem extrem deformierten Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr benötigte schweres Gerät und viel Zeit, um sie aus dem Wrack zu befreien. Ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz, um mindestens eines der lebensgefährlich verletzten Unfallopfer ins Krankenhaus zu fliegen.

A57 in NRW: Bremsmanöver löst Kettenreaktion aus

Ersten Informationen der Polizei zufolge soll es zum Zeitpunkt des Unglücks einen Stau auf der A57 gegeben haben. Mehrere Autofahrer sollen die Situation erkannt und auf die Bremse getreten haben. Einer jedoch soll zu spät reagiert haben und mit hoher Geschwindigkeit in das Heck seines Vordermanns gekracht sein.

Was dann geschah, bezeichnete die Polizei als Kettenreaktion. Nach dem heftigen Aufprall wurden insgesamt vier Wagen aufeinander geschoben. Zwei Insassen eines der Beteiligten Unfallautos schweben am Dienstagabend in Lebensgefahr. Nach Angaben der „Bild“ soll es sich um eine Frau und ihren Beifahrer aus dem zweiten der vier Autos handeln. Einsatzkräfte der Feuerwehr sollen über eine Stunde lang gebraucht haben, um die Fahrerin zu befreien. Sie sei es gewesen, die mit dem Helikopter in die Klinik kam.

A57 Unfall
Auf der A57 in NRW hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Foto: Alex Forstreuther/dpa

A57 nach Unfall stundenlang gesperrt

Alle drei Fahrstreifen der A57 Richtung Nimwegen mussten für die Rettungs- und Bergungsarbeiten über Stunden gesperrt werden. Die Polizei leitete den Verkehr nach WDR-Informationen über einen Ausfahrtstreifen an der Unfallstelle vorbei. Trotzdem staute es sich hinter der Unfallstelle auf mehreren Kilometern.


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Demnach seien durch umherfliegende Trümmerteile noch weitere Fahrzeuge beschädigt worden. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.