„Wasser – Werke, Türme und Turbinen“

Ruhrgebiet.  „Wasser – Werke, Türme und Turbinen“ – unter diesem Titel bietet der Regionalverband Ruhr (RVR) eine neue Themenroute der Route der Industriekultur an.

Der Schwerpunkt liegt beim „Wasser“ und spiegelt die Geschichte und Bedeutung der Wasserwirtschaft der Metropole Ruhr wider. Unter www.route-industriekultur.de sind ab sofort 92 bekannte und weniger bekannte Orte mit umfangreichen Informationen im Internet dargestellt, teilte der RVR mit. Prägnante Bauwerke stehen unter anderem im Westpark in Bochum und im BernePark in Bottrop. Landmarken sind auch der Wasserturm „Lanstroper Ei“ in Dortmund und das Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg.

Pump- und Kraftwerke, Kläranlagen und Erholungseinrichtungen

Die neue Route zeigt insbesondere die zentrale Bedeutung der Wasserver- und -entsorgung während der industriellen Entwicklung im 19. Jahrhundert auf. Arbeiter und ihre Familien, Zechen und Eisenhütten, die vielen Gewerbebetriebe – alle waren sie auf Wasser in ausreichender Menge und Qualität angewiesen. „Wasser – Werke, Türme und Turbinen“ führt zu Bauten und Anlagen, die im Gebiet von Emscher, Ruhr, Lippe sowie am Rhein Zeugen dieser großtechnischen wasserwirtschaftlichen Lösungen der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts sind. Sie stellt große Pumpwerke zur Entwässerung der Bergsenkungsgebiete im Emscherraum vor, verzeichnet Kläranlagen sowie Wasserkraftwerke, thematisiert den Umbau des Emschersystems und bietet einen Überblick über einige historische Freizeit- und Erholungseinrichtungen am und im Wasser.

Die geschichtlichen Hintergründe für das Projekt fassten Michael Clarke (Essen) und Stefan Nies (Dortmund) zusammen.

 
 

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