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Ukraine-Krieg: Russen drohen mit Zerstörung – „Werden Dresden zerbomben wie früher“

Kaum verkündet Deutschland den Panzer-Nachschub für die Ukraine, drohen Russen mit einer geschmacklosen Vergeltungsnachricht.

© IMAGO / SNA; IMAGO / Björn Trotzki

Scholz sagt Ukraine unbefristete deutsche Unterstützung zu

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Ukraine die weitere Unterstützung Deutschlands zugesagt, und zwar "so lange wie nötig". Allerdings dürfe es nicht zu einem Krieg zwischen Russland und der Nato kommen, fügte Scholz beim Weltwirtschaftsforum in Davos hinzu.

Jüngst fiel die Entscheidung, dass die Bundesregierung 14 Leopard-Panzer für den Ukraine-Krieg beisteuert. Das sorgte für viel Zuspruch, vor allem von ukrainischer Seite.

Doch den Russen spielt diese Entscheidung im Zuge des Ukraine-Kriegs ordentlich in die Karten. Im Staatsfernsehen kochen sie nicht nur vor Wut, sondern fordern jetzt auch noch die Zerstörung Deutschlands.

Ukraine-Krieg: Putin-Hetzer will Deutschland zerbomben

Kaum kündigte Bundeskanzler Olaf Scholz neue Panzer für den Ukraine-Krieg an, toben die Russen wieder im Staatsfernsehen. Allem voran Putins wichtigste Fernseh-Marionette Wladimir Solowjow, der für die deutschen Panzer-Lieferungen Vergeltung will. Das zeigt ein TV-Ausschnitt via Twitter. Die Deutsche Unterstützung würde nur mehr die ukrainischen „Nazi“-Führer unterstützen, so Solowjow. Er fordert Russland auf, Angriffe auf deutsches Territorium und Militärbasen auszuführen.

Deutschland sei spätestens jetzt durch die Panzer-Lieferungen aktiver Beteiligter des Ukraine-Konflikts. Schon bald würden die Deutschen „wissen, welche neuen Nazi-Führer sie aufgestellt und an die Macht gebracht haben“. Auch lässt der Propaganda-Prediger kein gutes Haar am neuen Verteidigungsminister Boris Pistorius. Vor allem ihm schiebt Solowjow die Panzer-Entscheidung in die Schuhe. „Pistorius geht in die Geschichte ein als Schwachkopf, der Deutschland in die Zerstörung treiben wird.“

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Ukraine-Krieg: Dreiste Dresden-Anspielung im Staatsfernsehen

Schon vor der Panzer-Entscheidung sprachen die Russen über die Zerstörung Deutschlands. Dabei konnten sie sich eine geschmacklose Anspielung auf den zweiten Weltkrieg nicht verkneifen: „Wir sollten den Befehl geben lassen, Dresden zu zerstören wie früher“, fordert ein anderer Russland-Hetzer in derselben TV-Show vor der Panzer-Ankündigung.

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Die Leoparden-Panzer sollen die Ukraine massiv im Krieg gegen Russland unterstützen. Die 120-mm-Glattrohrkanone als Hauptwaffe kann sich komplett um die eigene Achse drehen und hat eine Reichweite von bis zu 5000 Metern. Mit an Bord sind ebenso zwei Maschinengewehre. Satte 3 Millionen Euro kostet ein Leopard 2. Je nach Ausstattung und bestellter Menge kann der Preis sogar auf 7 Mio. in die Höhe steigen.