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Putin hat neuen perfiden Plan, um Europa in die Knie zu zwingen – „Besonders zynisch“

Wladimir Putin setzt auf eine neue Strategie im Kampf gegen Europa. Was Russland nun macht, ist besonders abgebrüht.

© IMAGO / ITAR-TASS, IMAGO / Design Pics (Fotomontage)

Russische Putin-Gegner kämpfen für die Ukraine

In der Ukraine kämpfen Russen in mehreren Freiwilligen-Bataillonen gegen ihre eigenen Landsleute. In der Region Kiew lassen sich Kämpfer des "Sibirischen Bataillons" an der Waffe ausbilden. Sie eint der Wille, dem Putin-Regime in ihrer Heimat den Garaus zu machen.

Mit einer neuen Taktik versucht Wladimir Putin die Widerstandskraft des Westens, zu schwächen. Die Strategie, die er nun offenbar anwenden lässt, ist zynisch und niederträchtig.

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Aus dem EU- und Nato-Staat Finnland kommen entsprechende Berichte über das Treiben Russlands.

Putin sorgt für Unruhe an EU-Grenze

Hunderte Menschen reisten in den vergangenen Wochen illegal, ohne gültigen Pass über Russland nach Finnland ein. Es sind Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika, insbesondere aus dem Irak, aus Jemen und Somalia. Putins Russland und Finnland haben eine 1340 Kilometer lange Landgrenze – und seit dem Ukraine-Krieg hat sich das Verhältnis beider Staaten deutlich verschlechtert. Erst recht nach dem jüngsten NATO-Beitritt Finnlands, das bisher ein neutraler Staat war.

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Der CDU-nahe Politikberater Nico Lange schreibt über Putins Strategie auf X (früher Twitter): „Russlands hybrider Krieg gegen uns hat viele Facetten. Derzeit versucht Russland wieder eine besonders zynische Variante: Migranten werden zur russisch-finnischen Grenze gebracht und dort mit Fahrrädern ausgestattet, um die Grenze zu überqueren.“

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Werden die Menschen über die Grenze gedrängt?

Jouko Kinnunen, Leiter der Grenzübergangsstelle Vartius, sagte der Nachrichtenagentur STT, dass russische Grenzbeamte Asylbewerber über die Grenze drängen und die Grenztore hinter ihnen schließen. Manche hätten sich sogar dagegen gewehrt, in Finnland ausgesetzt zu werden. Ähnliche Vorwürfe gibt es auch gegen Putin-Partner Belarus, etwa aus Lettland und früher aus Polen. Auch hier wurden und werden Migranten als Druckmittel gegen EU-Staaten eingesetzt, wie Schachfiguren.

Nun hat Finnland mit Maßnahmen reagiert. Vier Grenzzugänge wurden geschlossen, zusätzliche Sperren errichtet. Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo fordert, dass „dieses Phänomen“ aufhört. Er wirft Putin vor, dass Russland „organisiert“ Menschen ohne Papiere über die Grenze schicke.


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Der Kreml demeniert das und wirft der finnischen Regierung wiederum vor, die langjährigen guten Beziehungen durch eine „russophobe Haltung“ untergraben zu haben. Mehr aktuelle Nachrichten auf der Putin-Themenseite.