Karl Lauterbach: Nächster Klops! Sogar Ampel-Politiker schütteln den Kopf

Rechtsextreme Gruppe wollte offenbar Karl Lauterbach entführen

Rechtsextreme Gruppe wollte offenbar Karl Lauterbach entführen

Sie wollten offenbar Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verschleppen und mit Anschlägen die Demokratie ins Wanken bringen: Eine rechtsextremistische Gruppe ist in Rheinland-Pfalz zerschlagen worden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach von einem "tiefen Abgrund".

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Ist es verantwortlich von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, vor einer möglichen „absoluten Killervariante“ im Herbst zu warnen?

Top-Virologen werfen Lauterbach vor, unnötig und ohne Belege Alarm zu schlagen. Auch Politiker kritisieren ihn nun scharf, selbst aus der Ampel-Koalition!

So wird seine „Killervariante“-Warnung immer mehr zum nächsten Klops nach seiner missglückten Kehrtwende bei den Quarantäne-Regeln ab Mai.

Karl Lauterbach: Hat er mit Corona-Warnung jetzt endgültig übertrieben?

Karl Lauterbach hatte sich in der „Bild am Sonntag“ besorgt über neue Omikron-Subvarianten geäußert, die sich gerade entwickelten. Der SPD-Minister sagte: „Es ist durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante.“

Mit dieser Prognose löst Lauterbach bei Wissenschaftlern und Politikern Empörung und Unverständnis aus.

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Mehr über Karl Lauterbach:

  • Der 59-Jährige ist seit Dezember 2021 Gesundheitsminister.
  • Der Mediziner ist Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität zu Köln.
  • Seit 2005 sitzt der SPD-Politiker im Bundestag.
  • Lauterbach war früher CDU-Mitglied.
  • Früher war eine Fliege sein modisches Markenzeichen.

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CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel twitterte prompt: „Er müsste doch eigentlich aus seinen Fehlern und Fehleinschätzungen gelernt haben.“ Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Torsten Herbst, warf Lauterbach „Daueralarmismus“ vor. „Wissenschaftliche Belege bleibt er schuldig. Niemand kennt die Situation im Herbst. Aber ins Blaue hinein Angst zu verbreiten, ist kein verantwortliches Handeln“, so Herbst.

Kritik kommt ebenso von aus den Reihen der Grünen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz twitterte: „Ich halte vage Prognosen zu der 'Möglichkeit' der Entstehung einer 'absoluten Killervariante' für wirklich wenig hilfreich.“

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Mehr Artikel über Karl Lauterbach:

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„Unwissenschaftlich“: Top-Virologen kritisieren Karl Lauterbach

Auch Forscher kritisieren Lauterbach. „Der Begriff 'Killervariante' ist unwissenschaftlich und führt zu nichts als Verunsicherung in der Bevölkerung“, so der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit gegenüber der „Bild“.

Sein Kollege Hendrick Streeck sagte dem Blatt: „Die Entwicklung von Varianten kann man nicht vorhersagen. Anstatt daher vor Szenarien wie 'Killervarianten' zu warnen, wäre es wichtig, sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten.“