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Barbarische Videos aus Israel – sie schmerzen, aber wir müssen sie ertragen

Schreckliche Tage in Israel. Schreckliche Tage voller grausamer Aufnahmen. Warum wir sie dennoch ertragen müssen und nicht wegschauen dürfen.

© dpa

Hamas-Kämpfer greifen Israel an - Netanjahu kündigt Vergeltung an

Bewaffnete Hamas-Kämpfer haben am Samstag das benachbarte Israel angegriffen. Zunächst begann die islamistische Hamas mit Raketenangriffen auf israelische Städte.

Schreckliche Tage. Schreckliche zwei Tage Terror in Israel. Schreckliche Tage voller grausamer Aufnahmen.

In einem Video sehen wir eine junge Frau, die geknebelt und leblos auf einem Truck der Terroristen liegt. Bespuckt wird. „Allahu Akbar“-Rufe sind zu hören. Es handelt sich um die 22-jährige Shani Louk, die am Freitagabend ein Festival unweit der Grenze zu Gaza veranstaltete. Es stand im Zeichen des Friedens.

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Ein anderes Video zeigt eine vierköpfige Familie, die sich in der Gewalt der Terroristen befindet. Vater, Mutter, Tochter, Sohn. Sie sitzen zusammengekauert auf einem Fliesenboden. Das fünfte Familienmitglied fehlt. Es soll von den Entführern getötet worden sein – die Familie musste alles mit ansehen. Der kleine Junge im Video weint, er ruft: „Meine Schwester ist tot.“

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Israel: Es wurde zu lange weggeschaut

Zwei Tage Terror. Zwei Aufnahmen, die schmerzen. Stellvertretend für all die anderen grausamen Bilder. Sie transportieren all das Leid, all die Hilflosigkeit der Opfer zu uns. Trotzdem müssen wir sie sehen. Wir dürfen nicht wegschauen – weggeschaut wurde viel zu lange.

Im nächsten Jahr sollten 350 Millionen Euro Hilfe an die Palästinensische Autonomiebehörde überwiesen werden – genehmigt von der Bundesregierung. „Zahlungen an die palästinensische Seite müssen sofort eingestellt werden“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Immerhin, Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) kündigte gegenüber dem „Spiegel“ an, das weitere Engagement der Bundesregierung für die palästinensischen Gebiete zu überprüfen.

In den Jahren 2021 und 2022 flossen mehr als 340 Millionen Euro an die Palästinenser. Hat hier eine ähnliche Prüfung stattgefunden? Weiß die Bundesregierung, wem die Hilfszahlungen zugutekamen und wem eben nicht? Unwahrscheinlich. Dieses Geld könnte mutmaßlich dazu missbraucht worden sein, die Hamas mit Waffen und Infrastruktur zu versorgen. Jene Organisation, die den Terror über Israel brachte.

+++ Israel: Mindestens 600 Terror-Tote – alle Entwicklungen im Newsblog +++

Nicht nur bei den Finanzen hat die Regierung ein Auge zugedrückt. Auch bei dem Treiben auf unseren Straßen. Sympathisanten der Terroristen feiern den feigen Angriff auf Israel auf Berlins Straßen, verteilen aus Freude Süßigkeiten.

Vorgelebt wird ihnen dieses Verhalten auch vom Zentralrat der Muslime in Deutschland. Dieser veröffentlichte am Sonntag eine Stellungnahme zur Lage im Nahen Osten, fordert darin auf, die Gewalt zu beenden. „Deutsche Juden und Muslime dürfen sich durch die jüngste Gewaltspirale im Nahen Osten nicht auseinanderdividieren lassen.“ Was die einen als feigen terroristischen Akt bezeichnen, bezeichnen die anderen als Spirale. Es gibt keine Rechtfertigung für dieses Abschlachten!


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Israel wird mit voller Härte zurückschlagen. Auf diese zwei Tage Terror werden weitere folgen. Wochen, vielleicht sogar Monate. Und Aufnahmen, die wir ertragen müssen. Wir dürfen nicht mehr wegschauen. Nicht bei der Haushaltsplanung, nicht in den Vereinen und nicht auf den Straßen.