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Flüchtlinge griffen Partygäste an: Diese bewegende Nachricht haben die Clubbesitzer

Vermummte jagen in Chemnitz Flüchtling und prügeln ihn

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  • In Frankfurt (Oder) hatten mehrere Flüchtlinge einen Club und die Gäste angegriffen
  • Auf Facebook äußerten sich die Clubbetreiber zum Vorfall
  • Sie finden deutliche Worte

Frankfurt (Oder). 

Die Nachricht hatte am Wochenende viele Menschen schockiert: In der ostdeutschen Stadt Frankfurt (Oder) hatten Flüchtlinge mit Stangen und Messern auf Fenster und Türen eines Clubs eingeschlagen und die Besucher angegriffen (wir berichteten).

Vorausgegangen war wohl ein Streit mit einem Gast des Clubs Frosch. Verletzt worden war bei dem Angriff niemand.

Auf Facebook meldeten sich wenige Tage nach der Attacke die Betreiber der Disco zu Wort. In einem langen Post beschreiben sie ihre Gefühle in der „dramatischen Ausnahmesituation“.

Clubbetreiber sprechen Probleme in der Stadt an

Man stelle sich gegen Schubladendenken und wolle nun nicht auf die rechte oder linke Seite gestellt werden. „Wir lassen uns vor keinen Karren spannen.“ Doch man wolle nun nichts relativieren oder verschweigen.

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„Wir haben Glück gehabt – allein DAS ist die Wahrheit. Und das ist eine sehr traurige und ernüchternde Wahrheit“, heißt es in dem Beitrag weiter. „Auch wenn es grundsätzlich keine Rolle spielen mag, welche Nationalität oder Hautfarbe die Angreifer hatten, so gibt es für uns aber auch keinen Grund diese zu verschweigen.“ Die Angreifer seien wahrscheinlich syrische Flüchtlinge gewesen.

Die Stadt Frankfurt habe ein „ernsthaftes Problem mit einer kriminellen Gruppierung von locker 30-40 Ganoven mit Migrationshintergrund“. In Zukunft werde man zusammenzucken, „wenn arabisch aussehende Gäste den Frosch besuchen wollen“. Man werde lange brauchen, um wieder Vertrauen aufzubauen.

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„Wir müssen uns gegenseitig respektieren“

Am Ende des Beitrags bedanken sich die Clubbetreiber bei den Gästen, Freunden und Bekannten, die ihnen Trost spendeten und Hilfe anboten. Und einen wichtigen Appell richten sie noch an ihre Leser und Leserinnen:

„Wir müssen uns gegenseitig respektieren, achten und immer wieder aufs Neue die Hand reichen, wenn wir problematische Situationen zu meistern haben. Wir ALLE sind Menschen und haben die Pflicht stets menschlich zu handeln. Wir müssen ehrlich zueinander sein, einen gesunden Weg des Miteinander finden.“

Politik, Justiz und Sicherheitsorgane müssten hart gegen Straftäter durchgreifen, für Sicherheit sorgen sowie Verständnis für die Sorgen der Menschen haben. (jha)