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Erdogan droht mit nächstem Krieg in Europa – „Ich spaße nicht“

Erdogan droht mit nächstem Krieg in Europa – „Ich spaße nicht“

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Nato: Baerbock weist Erdogan-Einwände gegen Schweden und Finnland zurück

Erdogan droht mit nächstem Krieg in Europa – „Ich spaße nicht“

Nato: Baerbock weist Erdogan-Einwände gegen Schweden und Finnland zurück

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die Einwände des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen einen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands zurückgewiesen. Erdogan hatte den nordischen Ländern vorgeworfen, als "Gästehaus für Terrororganisationen" zu agieren.

Der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan zündelt immer weiter, während sein Land wirtschaftlich am Abgrund steht. Offenbar versucht Erdogan mit der Demonstration außenpolitischer Stärke vom ökonomischen Niedergang der Türkei abzulenken.

Doch wohin führt diese aggressive Politik noch? Ist das nur Vorwahlkampf in der Türkei oder droht Europa nach dem Ukraine-Krieg ein weiterer militärischer Konflikt? Diesmal sogar zwischen zwei Nato-Partnern. Jüngste Aussagen von Erdogan geben Anlass zur Sorge.

Erdogan droht mit dem nächsten Krieg in Europa – mit „katastrophalen Konsequenzen“

Erdogan produziert praktisch täglich für neue brisante Schlagzeilen: Die Nato-Aufnahme von Finnland und Schweden blockiert er seit Wochen. Zudem kündigte er jüngst eine militärische Offensive gegen die Kurden in Nordsyrien an. Gleichzeitig werden seine Aussagen gegenüber Griechenland immer schärfer.

Nun warnte Erdogan die Griechen vor einer „weiteren Aufrüstung“ der Inseln in der östlichen Ägais. Griechenland solle „Träume, Äußerungen und Handlungen vermeiden, die es bedauern würde“, drohte Erdogan während einer Militärübung an der westtürkischen Küste.

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Und weiter trommelte er: „Reißt euch zusammen (…) ich spaße nicht“. Die Aufrüstung könnte „katastrophale Konsequenzen“ haben.

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Mehr über Recep Tayyip Erdogan:

  • Der 68-Jährige ist seit 2014 der zwölfte Präsident der Republik Türkei.
  • Zuvor war der AKP-Politiker Oberbürgermeister von Istanbul und von 2003 bis 2014 Ministerpräsident.
  • Mittlerweile wurde ein auf Erdogan zugeschnittenes autoritäres Präsidialsystem in der Türkei eingeführt.
  • 1999 saß er für vier Monate im Gefängnis.

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Erdogan warnt: Darum geht es im Konflikt in der Ägäis zwischen Türkei und Griechenland

In der jüngsten Vergangenheit haben türkische Kampfjets regelmäßig den griechischen Luftraum verletzt. Dabei überflogen sie auch große Inseln wie Rhodos, Samos und Kos.

Das Verhältnis zwischen der Türkei und Griechenland ist schon länger angespannt, vor allem wegen der reichen Gasvorkommen in der Region. Ankara droht damit, die Souveränität Griechenlands über die Inseln in der östlichen Ägäis in Frage zu stellen, weil es diese militärisch aufrüsten würde. Zwei Abkommen, die nach den beiden Weltkriegen vereinbart wurden, hätten klar festgelegt, dass die Inseln nicht militarisiert werden dürften.

Athen beruft sich derweil auf das Recht auf Landesverteidigung und verweist auf türkische Landungsboote an der türkischen Westküste sowie Kasernen, Kampfflugzeuge und Militärschiffe, die eine Bedrohung darstellen würden. Die Türkei habe keine Ansprüche in der Ägäis zu stellen. Die griechische Regierung fordert Erdogan daher auf, seine Provokationen zu beenden.

Türkei unter Erdogan: 73,5 Prozent Inflation

Während sich das Verhältnis zwischen Griechenland und der Türkei weiter zuspitzt, kämpft die Türkei mit einer Inflation von 73,5 Prozent! So hoch war die Inflation im Land seit 1998 nicht mehr. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, ergab zuletzt eine Umfrage, dass zwei Drittel der befragten Türken große Probleme haben, bis zum Monatsende mit dem Geld auszukommen. Viele sind auf die Hilfe von Verwandten angewiesen oder belasten ihre Kreditkarten. Die Regierung Erdogan beschönigt in offiziellen Statements allerdings die Lage.

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Weitere Nachrichten über Erdogan:

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Erdogan will erneut kandidieren: Türkischer Präsident bis 2028?

Erdogan klebt trotz der desaströsen wirtschaftlichen Lage weiter an der Macht. Am Donnerstag verkündete er in Izmir seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl am 24. Juni 2023. Damit wäre Erdogan, der seit 2003 die Geschicke der Türkei führt, bei einer Wiederwahl noch bis 2028 im Amt.