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BSW: Umfrage-Hammer! Wagenknecht-Partei darf hoffen – DAS sind die Verlierer

Während aktuelle Umfragen die Ampel-Akteure erwartungsgemäß weiterhin abstrafen, darf Sahra Wagenknecht mit ihrer Partei hoffen.

BSW
© IMAGO/Chris Emil Janßen

Sahra Wagenknecht stellt ihre neue Partei vor

Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat ihre neue Partei offiziell gegründet. Sie und neun weitere Bundestagsabgeordnete hatten im Oktober ihren Austritt aus der Linken erklärt. Die neue Partei ging aus dem Verein "Bündnis Sahra Wagenknecht" hervor und soll bei der Europawahl im Juni antreten. Für Ende Januar ist ein erster Parteitag geplant.

Während die Zustimmungswerte für die einen neue Tiefpunkte erreichen, dürfen die anderen hoffen. Dass die Bevölkerung mit der Regierung um Olaf Scholz nicht (mehr) zufrieden ist, zeigen Umfragen schon länger. Doch im aktuellen Politbarometer des ZDF erreicht das Dreiergespann um Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner neue Negativrekorde. Demgegenüber darf Sahra Wagenknecht mit ihrer neu gegründeten Partei hoffen.

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Arbeit der Regierung: Ganze 69 Prozent geben zu Protokoll, dass die Bundesregierung eher schlechte Arbeit leistet. Negativrekord. Nur 27 Prozent sind der Meinung, dass die Ampel ihre Sache eher gut macht.

Kanzler Scholz und Ampel-Parteien weiterhin mit Negativwerten

Kanzler Olaf Scholz: Regierungschef Olaf Scholz erhält ähnliche Werte. Demnach finden nur noch 28 Prozent, dass Scholz einen guten Job mache. 67 Prozent hingegen sind mit seiner Arbeit unzufrieden.

Ampel-Parteien: Auch die Parteien der Ampel-Regierung werden weiterhin abgestraft. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 13 Prozent und damit verliert sie einen Punkt zur Vorwoche. Negativrekord. Die Grünen würden unverändert 14 Prozent erhalten. Und die FDP würde mit vier Prozent aus dem Bundestag fliegen.

CDU die stärkste Kraft, BSW darf hoffen

Oppositions-Parteien: Die Union (CDU/CSU) büßt einen Punkt ein, käme aber immer noch auf starke 31 Prozent. Die AfD käme auf 22 Prozent und die Linke, wie die FDP, nur noch auf vier Prozent. Auch die Freien Wähler würden vier Prozent verzeichnen.



Potenzial des BSW: Doch wie sieht das Potenzial für die neu gegründete Wagenknecht-Partei aus, dem sogenannten „Bündnis Sahra Wagenknecht – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) ? Während rund 27 Prozent die Partei um Sahra Wagenknecht wahrscheinlich nicht und 47 Prozent auf keinen Fall wählen wollen, geben vier Prozent an, auf jeden Fall die Wagenknecht-Partei bei der nächsten Bundestagswahl zu wählen. 17 wollen das Bündnis wahrscheinlich wählen. Zusammengerechnet wären das sage und schreibe 21 Prozent. Nicht schlecht.