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Bischof Williamson hetzt gegen zurückgetretenen Papst

Der umstrittene Traditionalistenbischof Richard Williamson hat den zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. scharf attackiert. In seiner Internetkolumne warf Williamson am Osterwochenende dem früheren Pontifex vor, er habe mit seinem Rücktritt mitgeholfen, „die göttliche Institution des Papstamtes“ zu untergraben.

London (dapd). Der umstrittene Traditionalistenbischof Richard Williamson hat den zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. scharf attackiert. In seiner Internetkolumne warf Williamson am Osterwochenende dem früheren Pontifex vor, er habe mit seinem Rücktritt mitgeholfen, „die göttliche Institution des Papstamtes“ zu untergraben.

Die Kirche sei als Monarchie angelegt, die vom Papst zusammenhalten werde. „Doch jüngst sahen wir den Rücktritt eines Papstes, und gewiss trat er unter anderem deshalb zurück, weil er selber so im Bann des modernen demokratischen Denkens steht, dass er nie ganz an sein höchstes Amt geglaubt hat“, beklagte der Bischof, den die traditionalistische Piusbruderschaft im vergangenen Jahr wegen Ungehorsams ausgeschlossen hatte.

In ihrer gesamten 2000-jährigen Geschichte habe die Kirche noch nie eine so „vollständige Finsternis“ wie gegenwärtig durchlaufen, betonte Williamson und fügte hinzu: „Die Feinde Christi haben durch den Rücktritt von Benedikt XVI. und durch das anschließende Konklave mit Sicherheit alles von ihrer Seite unternommen, um das Papstamt auszuschalten.“

dapd

2013-04-01 11:44:14.0