Adolf Sauerland kassiert üppiges Ruhegehalt

Der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU), am Abend seiner Abwahl. Finanziell fällt er weich. Foto: Volker Hartmann/dapd
Der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland (CDU), am Abend seiner Abwahl. Finanziell fällt er weich. Foto: Volker Hartmann/dapd
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Die finanziellen Folgen seiner Abwahl halten sich für Duisburgs Noch-Oberbürgermeister Adolf Sauerland in Grenzen. Der CDU-Politiker bekommt noch bis zum Ende der Wahlperiode 2015 ein üppiges Ruhegehalt. Das hätte er nicht erhalten, wäre er zurückgetreten.

Duisburg. Nach seiner Abwahl kassiert der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) noch drei Jahre lang ein üppiges Ruhegehalt von mindestens rund 8.700 Euro pro Monat. Laut Besoldungstabelle bezieht Sauerland als B11-Beamter bislang ein Grundgehalt von 11.500 Euro plus Zulagen im Monat.

Nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums erhält Sauerland zunächst ein „Übergangsgeld“ bis einschließlich Mai in voller Höhe seiner Monatsbezüge. Von Juni 2012 bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2015 bekommt der CDU-Politiker danach ein monatliches Ruhegehalt in Höhe von 71,75 Prozent seiner Dienstbezüge.

Ab 2015 erhält der 56-jährige frühere Lehrer monatliche Bezüge entsprechend seiner Pensionsansprüche - als Beamter auf Lebenszeit 8268 Euro. Wäre Sauerland zurückgetreten, hätte er zumindest den Anspruch auf Übergangsgeld und Ruhegehalt verloren. (dapd/we)

 
 

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