WG in Berlin vermietet einen absurden Schlafplatz – für 260 Euro im Monat

Bastian Angenendt
Barley: So kämpft die Bundesregierung jetzt gegen Mietpreiswucher

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  • Zwei Frauen in Berlin haben eine kuriose Wohnungsanzeige geschaltet
  • Im Netz bieten sie einen Schlafplatz auf ihrem Balkon an
  • Interessenten dürfen sich auf ein lauschiges Plätzchen im Zelt freuen

Berlin.  Dass es in deutschen Großstädten ziemlich kurios sein kann, eine Wohnung zu suchen, ist hinlänglich bekannt. Gerade in Berlin passieren bei der Suche nach einer Bleibe in aller Regelmäßigkeit seltsame Dinge. Zum Beispiel eine Wohnungsbesichtigung mit 800 Menschen.

Richtig bizarr wird es allerdings, wenn man mit wenig Budget eine WG in der Hauptstadt sucht. Was manche Leute so als vermietbares Zimmer ansehen, ist, naja, interessant. Besonders kurios ist nun aber das Angebot von zwei Berlinerinnen, die auf wg-gesucht.de einen Schlafplatz in ihrer WG in Berlin-Mitte anbieten.

Denn, sollten Marie (22) und Biana (24) ein neues WG-Mitglied finden, zieht er oder sie nicht etwa irgendwo in der Wohnung ein, sondern im Zelt. Maße: ca. 200 x 120 x 100 cm. Auf dem Balkon. Zum Schnapperpreis von 260 Euro im Monat.

Inserentinnen haben laut WG-Portal „genug Anfragen“ erhalten

Bedingung: Man sollte nichts dagegen haben, „wenn wir uns ab und zu auf dem Balkon sonnen oder am Abend einen Drink dort zu uns nehmen“, schreiben die Anbieterinnen.

Mittlerweile ist eine Kontaktaufnahme mit den Anbieterinnen über das WG-Portal nicht mehr möglich: „Entschuldigen Sie bitte, der Inserent hat bereits genug Anfragen erhalten“, steht auf der Seite. „Das Zimmer ist momentan vermietet“, heißt es weiter.

Wie gesagt: Bei der Wohnungssuche in Berlin passieren seltsame Dinge...