Veröffentlicht inPanorama

Alptraum-Unfall vor Walpurgisnacht: Junge Mutter stirbt – ihre beiden kleinen Kinder werden schwer verletzt

Düsseldorf Polizei Symbol.jpg
In Düsseldorf haben Unbekannte einen Taxifahrer verprügelt. Das war aber noch nicht alles. Foto: imago/Ralph Peters

Bei Ditzingen (Baden-Württemberg) gab es am Dienstag am Abend der Walpurgisnacht einen schrecklichen Unfall. Dabei starb die Mutter von zwei kleinen Kindern (6 Jahre und 11 Monate) in einem Smart ForFour. Die beiden Kinder (6 Jahre und 11 Monate) wurden schwer verletzt.

Walpurgisnacht: Was ist genau passiert?

Am Dienstag gegen 17.40 Uhr befuhr ein 22-Jähriger mit einem Chevrolet die Bundesstraße 295 von Ditzingen kommend in Richtung Leonberg.

Kurz nach der Kreisgrenze kam er aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Pkw Smart Fourfour. Diesen Wagen lenkte die junge Mutter (41). Ebenfalls im Wagen: ihre beiden Kinder.

Durch den Aufprall wurde der Smart zurückgeschleudert. Dann kollidierte er mit einem dahinter fahrenden Mercedes eines 47-Jährigen. Im weiteren Verlauf überschlug sich der Smart und kam, wie auch der Mercedes, auf einem angrenzenden Wiesenstück zum Stehen.

Mutter wurde eingeklemmt

Die 41-Jährige wurde in ihrem Smart eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Sie erlag in einem nahegelegenen Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Ihre beiden Kinder konnten von anderen Autofahrern von der Rückbank befreit werden. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Auch der Chevrolet-Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Mercedesfahrer wurde nur leicht verletzt.

Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 38.000 Euro geschätzt.

Wie konnte es zu dem schrecklichen Unfall kommen?

Durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde ein Sachverständiger eingeschaltet und mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung musste die Strecke zwischen Leonberg und Ditzingen für etwa fünf Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren Leonberg und Ditzingen waren mit acht Fahrzeug und 36 Wehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit drei Notärzten, sieben Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber an der Unfallstelle.

Die Polizeireviere Leonberg und Ditzingen sowie die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg waren mit insg. acht Streifenwagen zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung im Einsatz. (mto)