Video zeigt karibischen Traumstrand: Der Anblick macht einfach nur traurig

So sah der Strand nicht mehr aus: Karibikfans lieben weißen Sand und azurblaues Wasser. (Symbolfoto)
So sah der Strand nicht mehr aus: Karibikfans lieben weißen Sand und azurblaues Wasser. (Symbolfoto)
Foto: Lalocracio / Getty Images/iStockphoto
  • Am Strand von Santo Domingo halfen 500 Menschen Müll zu sammeln
  • Die Naturschutzorganisation „Parley“ teilte ein Video von dem vermüllten Strand
  • Im Video ist der Strand nicht mehr zu sehen

Santo Domingo.  Weiße Traumstrände und Fotos von azurblauem Meerwasser prägen das Bild der Karibik. Aber die Strände und die Lebewesen im Meer sind bedroht, warnt die Naturschutzorganisation „Parley“.

Die Naturschützer teilten über ihre Social-Media-Kanäle und auf ihrer Website ein Video, das die Katastrophe im karibischen Paradies zeigt.

Nach drei Tagen Aufräumarbeiten hatten sie 30.000 Kilogramm Plastik am Strand eingesammelt, heißt es in einem „Parley“-Statement. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, sammelten rund 500 Helfer Müll ein. Die Dominikanische Republik teilt sich die Karibikinsel Hispaniola mit dem Staat Haiti.

Plastikteppich nach Regenfällen

In dem Video von „Parley“ ist ein riesiger Teppich aus Müll zu sehen. Auf den ersten Eindruck wirkt das Bild wie die Aufnahme einer Mülldeponie. Aber ein Welle durchfährt den Müll und erst ein Kameraschwenk macht deutlich, dass es sich bei dem Anblick um eine Strandküste handelt.

„Das passiert jedes Mal, wenn es stark regnet“, so Carmen Danae Chamorro von „Parley“. Die Naturschützer wollen mit ihrem Video auf das Plastikproblem aufmerksam machen. Sie erarbeiten mit der Stadtverwaltung eine Strategie zur Vermeidung und Sammlung von Plastikmüll.

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Unesco-Weltkulturerbe

Santo Domingo ist eine der ältesten Städte in der Karibik. Die historische Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe, Teile der Altstadt wurden bereits im 16. Jahrhundert errichtet. Heute leben in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik knapp drei Millionen Menschen. (dahe)

 
 

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