Wissenschaft: Asteroid rast an der Erde vorbei – mit fast 20.000 km/h

Die Wissenschaft beobachtet den Asteroiden 2021 FT. (Symbolbild)
Die Wissenschaft beobachtet den Asteroiden 2021 FT. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Science Photo Library

Ein Asteroid beschäftigt die Wissenschaft. Er rast am Karfreitag mit atemberaubender Geschwindigkeit in Richtung Erde.

Auf Kuschelkurs kommt das laut „Daily Star“ „erdnahe Objekt“ dennoch nicht, sondern flitzt eilig an unserem Planeten vorbei. Doch die Wissenschaft könnte trotz des kurzen Gastspiels wichtige Daten vom Asteroiden 2021 FT erhalten.

Wissenschaft: Asteroid rast an der Erde vorbei

Auf seinem Weg durch Sonnensystem will 2021 FT keine Zeit verlieren: Mit 4,3 Kilometern pro Sekunde prescht er an unserem Planeten vorbei. Das sind wahnsinnige 19.440 Kilometer in der Stunde!

Und das, obwohl es sich bei 2021 FT um einen echten Winzling handelt. Er misst etwa 13 Meter - gerade einmal so viel wie ein Einfamilienhaus mit zwei Stockwerken! An Himmelsdimensionen gemessen ist der Asteroid also vergleichbar groß wie ein Staubkorn.

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Deswegen könnte 2021 FT unserem Planeten nicht einmal dann ein Haar krümmen, wenn er es wollte. Selbst wenn sein Kurs ihn direkt auf die Erde zusteuern ließe, würde er in der Erdatmosphäre verbrennen.

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Das ist die Nasa:

  • englisch für: National Aeronautics and Space Administration
  • Sie ist eine zivile US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft
  • Gründung am 29. Juli 1958, Hauptsitz Washington D.C.
  • mehr als 17.000 Mitarbeiter
  • erste bemannte Raumfahrt: am 4. Dezember 1959 bei der Mission „Mercury-Little-Joe 2“, in der der Affe Sam etwa elf Minuten im Weltall war

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Wir sind allerdings gar nicht das Ziel des Asteroiden, denn der hat sich für einen Kurs entschieden, der ihn in 1,3 Millionen Kilometern Entfernung an uns vorbeifliegen lässt - etwa 4,3 mal so weit wie die Entfernung zum Mond.

Diese Chance bieten Asteroiden der Wissenschaft

Und dennoch bietet der kleine Asteroid der Wissenschaft womöglich die Chance, einen Blick auf die Geschichte des Sonnensystems zu werfen. „Das wissenschaftliche Interesse an Kometen und Asteroiden beruht hauptsächlich darauf, dass sie relativ unveränderte Überreste des Entstehungsprozesses des Sonnensystems vor etwa 4,6 Milliarden Jahren sind", erklärt die NASA. Überreste aus einer Zeit, in der Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun entstanden sind.

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So eben auch 2021 FT. Doch nicht bei allen Asteroiden könne man davon ausgehen, dass sie sich so harmlos verhalten wie 2021 FT, schreibt die Europäische Weltraumorganisation ESA. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass einer von ihnen in nächster Zeit unseren Planeten treffe. Sollte dies jemals passieren, so könnten sie je nach Größe erheblichen Schaden anrichten.

Daher sei es wichtig, die Objekte im Himmel zu beobachten - auch 2021 FT. Da er laut „Daily Star“ an unserem Planeten vorbeizieht, bleibt uns nichts weiter, als ihm zum Abschied zu winken. (vh)