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Heftige Bußgelder für Autofahrer, die ihre Weihnachtsbäume transportieren

Der Weihnachtsbaum gehört jedes Jahr dazu, doch der Transport kann heftige Konsequenzen für Autofahrer haben, warnt der ADAC.

Der ADAC warnt Autofahrer vor Bußgeld
u00a9 IMAGO/Funke Foto Services

Weihnachten mit besonderer Tradition

Weihnachten rückt näher und damit auch der Höhepunkt des Weihnachtsbaumkaufs. Egal, ob frisch gefällt im idyllischen Wald oder vom Händler des Vertrauens.

Der ADAC warnt vor Bußgeldern kurz vor Weihnachten! Der Transport nach Hause will gut überlegt sein. Denn falsch gesichert droht nicht nur Ärger auf der Straße, sondern auch saftige Bußgelder!

Autofahrer müssen vorsichtig sein!

Es drohen knallharte Strafen, wenn der Weihnachtsbaum unsicher durch die Gegend chauffiert wird. Damit aus dem Fest der Liebe keine finanzielle Tragödie wird, hat der ADAC einige Tipps parat.

1. Sicherung auf dem Auto: Der Baum sollte auf dem Dachträger nicht wild umherwackeln. Eine Decke schützt nicht nur vor Kratzern, sondern auch vor teuren Lackschäden. Der Stamm zeigt tapfer nach vorne, während Spanngurte den Baum fest umarmen – hier sind Gummi-Expander strikt verboten! Und Achtung, liebe Autofahrer: Der Weihnachtsbaum darf euch nicht die Sicht nehmen. Werden diese Tipps nicht beherzigt, droht nicht nur Ärger, sondern auch ein unfreiwilliges Tannenbaum-Airbag-Experiment.

++ Weihnachtsmarkt Essen: Diskussion um Lumumba – „Was darf man hier eigentlich noch sagen?“ ++

2. Sicherung im Auto: Wenn das Auto mehr Platz bietet als der Dachgepäckträger erlaubt – ab auf die Rückbank mit dem Baum. Rücksitze umklappen, Stamm nach vorne zeigen lassen und ab auf die Autobahn. Hierbei gilt: Holzbretter sind die heldenhaften Retter, während Spanplatten in die Brüche gehen können. Ein zusätzlicher Sicherheitsgurt verhindert, dass der Baum im Falle einer Vollbremsung zu gefährlich wird.

3. Sicherung auf dem Fahrrad: Wer sich für umweltfreundliche Mobilität entscheidet, sollte aufpassen, dass der Weihnachtsbaum nicht zum stacheligen Dorn im Verkehr wird. Ideal ist hier ein Lastenrad oder ein stabiler Fahrradanhänger. Doch Vorsicht: Seitlich herausragende Tannenzweige dürfen maximal 40 Zentimeter betragen.

Konsequenzen für unsicheren Transport

Aber warum die ganze Aufregung? Der ADAC hat in einem spektakulären Crashversuch bewiesen: Ein unsicher befestigter Weihnachtsbaum kann bei 50 km/h zum gefährlichen Geschoss werden. Ein Tannenbaum im Gesicht ist wohl das Letzte, was man sich wünscht.

Und jetzt das Schreckgespenst für alle, die ihre Ladung nicht im Griff haben: Ein Bußgeld von satten 60 Euro und ein Punkt in Flensburg – das vermiest einem den festlichen Ausflug gehörig. Im Dunkeln ist sogar eine rote Lampe Pflicht.


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Also, schnür deine Sicherheitsgurte fest, sichere deine Tannenbäume und mach dich bereit für eine sichere und strafzettelarme Fahrt ins Fest der Liebe…