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Verkehr: Neuer TÜV-Service kommt schon bald – SO können Auto-Fahrer profitieren

Verkehr: Der TÜV Rheinland bietet einen neuen Service an. Von ihm können auch Autofahrer bei ihrer Reparatur profitieren.

Verkehr: Diese Regelung könnte Autofahrern zugute kommen.
u00a9 imago/blickwinkel

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Wir Menschen schmeißen auf der Welt viel zu viele Dinge einfach weg, anstatt sie zu reparieren. Um dieser Wegwerfkultur den Kampf anzusagen, hat die EU nun das Recht auf Reparatur eingeführt. Damit sollen Verbraucher defekte Produkte künftig einfacher reparieren lassen können. Darunter fallen Elektrogeräte, wie beispielsweise Smartphones oder Staubsauger.

Aber auch Autofahrer können sich freuen. TÜV Rheinland überprüft gerade, wie die neue Regelung auch im Verkehr helfen kann.

Verkehr: Neuer TÜV-Service im Anmarsch

Mit dem neuen Recht auf Reparatur können Kunden ihre defekte Waren auch nach dem Ende der zweijährigen Mindestgewährleistungspflicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums kostenpflichtig reparieren lassen. Neben dieser neuen Entwicklung haben sich die EU-Mitgliedsstaaten vor Kurzem auch noch auf die neue Ökodesignverordnung für nachhaltige Produkte geeinigt. Diese soll als Rahmenverordnung zukünftig die Reparierbarkeit im Produktdesign für viele Verbraucherprodukte für Hersteller vorgeben. Und da kommt der TÜV ins Spiel.


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Damit Hersteller die Reparierbarkeit ihrer Produkte nachweisen können, bietet der TÜV Rheinland einen neuen Service an. Hier haben Hersteller die Möglichkeit, sich die Reparaturfähigkeit ihrer Produkte zertifizieren zu lassen. Es ist geplant, die Analyse in den eigenen Labors des TÜV mit dem sogenannten Reparatur-Index zu bewerten. Wenn ein Hersteller sein Produkt testen lässt, haben Verbraucher dann die Möglichkeit, sich über die Datenbank Certipedia darüber zu informieren.

Verfügbarkeit der Ersatzteile

Durch das neue Recht auf Reparatur sollten dann Ersatzteile dann nicht nur erschwinglich, sondern auch längerfristig von den Herstellern verfügbar sein. Außerdem wären sie verpflichtet, Informationen für eine Reparatur und über deren erwartbare Kosten bereitzustellen, wie „Merkur“ berichtet. Das könnte den Autofahrern dann zugute kommen.


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Mit der Ökodesignverordnung soll sich das Problem der umweltschädlichen Produktgestaltung vermindern. „Produkte, die sich gut reparieren lassen, sind ein wichtiger Schritt für die Kreislaufwirtschaft, denn sie verbrauchen weniger natürliche Ressourcen“, so Stephan Scheuer vom TÜV Rheinland. Auch durch den Verkehr gibt es jedes Jahr Tonnen an Schrott, der so verhindert werden soll.