Urlaub auf Kreta: Schweres Erdbeben erschüttert Insel ++ ein Toter ++ heftiges Nachbeben

Urlaub auf Kreta: Am Montag und Dienstag kam es Erdbeben auf der Insel.
Urlaub auf Kreta: Am Montag und Dienstag kam es Erdbeben auf der Insel.
Foto: picture alliance/dpa/AP

Dramatische Szenen auf Kreta!

Es ist eine Schreckensnachricht für alle, die gerade Urlaub auf Kreta machen – kurz vor der Hauptstadt der Insel hat es ein schweres Erdbeben gegeben.

Wer gerade Urlaub auf Kreta macht, sollte deshalb vorsichtig sein. Es hat auch schon einen Toten gegeben.

Urlaub auf Kreta: Kirche stürzt ein!

Plötzlich bebte die Erde! Auf der beliebten Urlaubsinsel hat es am Montagmorgen um 8.17 Uhr ein Erdbeben mit der Stärke 5,8 gegeben.

Das Erdbeben gilt damit als „mittelschweres Erdbeben“ auf der sogenannten Richterskala. Das bedeutet, dass es an Gebäuden schon zu ernsthaften Schäden kommen kann.

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Das ist Griechenland:

  • die Hauptstadt von Griechenland ist Athen
  • Griechenland grenzt an Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und die Türkei
  • bekam 1821 staatliche Souveränität
  • ist 131.957 Quadratkilometer groß und hat 10.727.668 Einwohner (Stand: 2018)
  • Staatsoberhaupt ist Katerina Sakellaropoulou, Regierungschef ist Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis
  • bekannte griechische Insel sind: Korfu, Kreta, Kos, Mykonos, Rhodos

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So starb ein Mann, als eine Kirche in Arkalochori einstürzte, das berichtete der Fernsehsender ERT. Der kleine Ort hat etwa 5000 Einwohner und liegt südlich der Inselhauptstadt Heraklion. In derselben Kirche gelten noch weitere Menschen als vermisst. Sie wurden von den Trümmern verschüttet.

Auch an anderen Stellen im Ort wurden Menschen verschüttet oder in ihren Häusern eingesperrt, wie das griechische Newsportal protothema.gr berichtete.

Das Epizentrum des Bebens, wo viele Urlaub machen, lag nur 23 Kilometer von der Hauptstadt entfernt!

Urlaub auf Kreta: Nachbeben erschüttern Insel weiter

Auch am Dienstagmorgen kam es zu Nachbeben. Der heftigste Erdstoß wurde am Morgen um 7.48 Uhr mit einer Stärke von 5,3 registriert. Das teilte die Erdbebenwarte in Athen mit.

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Die Behörden haben Notlager mit Zelten errichtet, um Menschen Unterschlupf zu bieten, deren Häuser als zu unsicher gelten. Auch Hotelzimmer wurden für Betroffene für Verfügung gestellt.

Erdbeben sind in Griechenland keine Seltenheit. Da das Land auf einer Bruchlinie der Erdkruste liegt, bebt es dort häufiger. Da sich die meisten Beben allerdings im Meer ereignen, gibt es selten Tote oder schwere Schäden. (dpa/evo)