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Udo Lindenberg mit offenen Worten: „Voll im Arsch“

Udo Lindenberg wendet sich mit deutlichen Worten an seine vielen Fans bei Instagram. Was der Rockstar schreibt.

Udo Lindenberg
u00a9 IMAGO / Bernd Elmenthaler

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Udo Lindenberg ist ein Mann des Friedens. Schon zu Beginn des Ukraine-Krieges setzte sich der Rockstar für die Opfer der sinnlosen Gewalt ein. Auf seinen Konzerten gab es beispielsweise T-Shirts zu kaufen, pro verkauftem Shirt gingen zehn Euro an ein wichtiges Projekt von UNICEF, die sogenannten „Blue Dots“.

Und auch nach den schrecklichen Terror-Attacken in Israel meldet sich Udo Lindenberg zu Wort. Der Rockstar veröffentlichte via Instagram ein nachdenkliches Foto seiner selbst und fand dazu klare, aber auch schmerzhafte Worte.

Udo Lindenberg teilt Text seines Songs „Der einsamste Moment“

Und die musste er sich nicht einmal neu ausdenken. All die Kriege, all die Gewalt, sie ist mittlerweile so allgegenwärtig, dass der Text seines Songs „Der einsamste Moment“ auch sieben Jahre nach Veröffentlichung allgemeingültig ist.

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Darin heißt es: „Allein im Hotel macht er die Glotze an. Ey, wie lange man sich diesen Wahnsinn noch reinziehen kann. Auf dem Highway to Hell, der uns langsam in den Abgrund lenkt. Und wieder 1000 Seelen sinnlos in die Luft gesprengt. Und er sieht, der blaue Planet, der wird rot wie Blut.“

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Und weiter: „Schlaflos irrt er durch die Gänge. Zwischen Ohnmacht und Wut. Diese Welt ist voll im Arsch, das Inferno draußen brennt. Und er fühlt sich ganz schön hilflos – In diesem einsamsten Moment. Diesem einsamsten Moment. Seinen alten Kumpel Hoffnung hält er im Arm, so fest er kann. Wir wollten doch die Welt verändern – irgendwann. Und er fragt sich, ob er mit seinen Liedern überhaupt was erreichen kann. Wir wollten doch die Welt verändern – irgendwann. Sag mir wann.“


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Von seinen Fans bekommt Lindenberg für den Songtext viel Zustimmung. „Du hast so recht. Voll meine Gedanken“, schreibt beispielsweise ein Follower. Ein anderer ergänzt: „Diese Zeilen hab ich in den letzten Tagen oft im Kopf gehabt.“ Während ein Dritter schreibt: „Leider gerade wieder mal viel zu aktuell.“