Spritpreis soll ab dem 1. Juni sinken – aber Experten warnen Autofahrer vor Abzocke!

G7-Staaten steigen aus russischem Öl aus

G7-Staaten steigen aus russischem Öl aus

Die G7-Staaten haben sich bei einer Videokonferenz gemeinsam auf den Ausstieg aus russischen Öl-Importen geeinigt.

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Der hohe Spritpreis belastet Autofahrern schon seit einiger Zeit. Doch damit soll bald Schluss sein!

Das ist zumindest die Idee: Der Bundesrat hat nun die Senkung der Energiesteuer durchgewunken. Dadurch soll auch Spritpreis günstiger werden – doch es gibt einen Haken.

Spritpreis soll ab 1. Juni sinken – doch Experten warnen vor einem Problem

Ab dem 1. Juni wird Benzin 35 Cent und Diesel 17 Cent pro Liter günstiger – das wurde nun beschlossen. Doch Experten warnen, dass Autofahrer gar nichts davon haben werden. Die wahren Profiteure seien die Öl-Konzerne.

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Denn, so wird befürchtet, sobald die Energiesteuer sinkt, heben die Öl-Riesen einfach die Preise, um weiter dick Kasse machen zu können, heißt es in der „Bild“.

Spritpreise steigen vor Stichtag: Werden Autofahrer abgezockt?

Der Verdacht erhärtet sich, wenn man sich die Spritpreise anschaut. In den letzten Tagen steigen die Preise zum Beispiel besonders stark. Das ließ sich aber durch „Rohölpreis und Dollarkurs nicht erklären“, so ein Sprecher des ADAC.

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Alles also ein mieses Spielchen der Öl-Konzerne? Shell, BP und Co. wollen sich nicht äußern. Das Kartellamt ist aber schon in Alarmbereitschaft und will bei „unzulässige Absprachen“ sofort eingreifen.

Tank-Chaos am 1. Juni?

Trotzdem wird befürchtet, dass es am 1.Juni einen regelrechten Ansturm auf die Tankstellen geben wird. Lange Warteizeiten und Schlangen könnten die Folge sein, meint zumindest der ADAC.

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Der Tankstellenverband warnt außerdem vor Engpässen und Benzin-Mangel. „Es ist nicht ratsam, am 1. Juni mit leerem Tank zur Zapfsäule zu rollen“, meint der Vorsitzende Peter Hengstermann. (ts)