Sparkasse, Deutsche Bank und Co. planen Veränderung bei der EC-Karte – kommt DAS auf Kunden zu?

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Die praktische EC-Karte ist bei den Kunden der Sparkasse und der Deutschen Bank äußerst beliebt. Damit kannst du beinahe überall bezahlen und Geld abheben – im Gegensatz zur Kreditkarte, bei der zumindest häufig Gebühren anfallen.

Doch kommt auf die Kunden von Sparkasse, Deutscher Bank und anderer Geldinstitute demnächst eine einschneidende Veränderung zu. Und die betrifft ausgerechnet die EC-Karte.

Sparkasse, Deutsche Bank und Co: Veränderung bei der EC-Karte – sie wird dir nicht gefallen

Kommt jetzt das Aus für die Girokarte? Bei immer mehr Banken gerät das Zahlungsmittel aufs Abstellgleis. Teils wird die Benutzung kostenpflichtig, teils wird die Karte gar nicht mehr angeboten. Stattdessen greifen die Banken lieber zur US-Konkurrenz Visa oder Mastercard. Beispielsweise kostet die Nutzung der EC-Karte bei der ING bereits 99 Cent pro Monat.

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Das ist die Sparkasse:

  • Sparkasse organisiert durch den Dachverband DSGV e.V. (Deutscher Sparkassen- und Giroverband)
  • Verbund von Sparkassen, öffentlichen Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistern
  • Mehr als 200.000 Mitarbeiter
  • über 12.000 Geschäftsstellen und mehr als 375 Institute (2021)

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Das hat für Kunden zumindest einen Vorteil. Mit der Debitkarte wird das Bezahlen online und im Ausland deutlich leichter. Allerdings wächst damit die Übermacht der US-Kartenfirmen noch weiter an. Dadurch können Visa und Mastercard besonders hohe Transaktionsgebühren verlangen. Händler müssen so teils das Vierfache an Gebühren bezahlen, verglichen mit der Girocard.

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Der Verbraucherschutz setzt sich daher für ein europäisches System als Alternative zu den US-Anbieter ein. Allerdings scheint diese Lösung nicht sehr vielversprechend umgesetzt zu werden. Wie „Chip“ berichtet, habe sich zumindest die Commerzbank bereits wieder von den Arbeiten daran zurückgezogen. Alternativ könnte eine Deckelung der Gebühren per Gesetz Abhilfe schaffen. (mbo)