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Spanien: Segler kentert auf dem Atlantik und muss 16 Stunden ausharren – „Rennen gegen die Zeit“

Spanien: Segler kentert auf dem Atlantik und muss 16 Stunden ausharren – „Rennen gegen die Zeit“

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© IMAGO / Panthermedia

Aida: Fünf spannende Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen

Kreuzfahrten sind bei Passagieren beliebt, da sie einen Rundum-Sorglos-Urlaub bieten. Einer der bekanntesten Kreuzfahrt-Anbieter ist Aida Cruises. Wir präsentieren Dir die fünf spannendsten Fakten über den Kreuzfahrt-Riesen.

Welch ein Wunder, was da in Spanien passiert ist!

Dieser Mann muss einen ganz großen Schutzengel gehabt haben: Ein Franzose erlebte den absoluten Alptraum. Er kenterte mit seinem Boot vor der Nordwestküste Spaniens und musste auf dem eisigen Atlantik 16 Stunden ausharren!

Spanien: Rettungsaktion „am Rande des Unmöglichen“

Der 62-jährige Franzose wartete in einer Luftblase auf seine Rettung – und diese wurde stündlich kleiner! „Wenn ich mir heute anschaue, wie zerstört das Boot ist, weiß ich nicht, wie ich überlebt habe“, sagte Laurent Camprubi im Interview mit der Zeitung „La Voz de Galicia“.

Auch der spanische Seerettungsdienst sprach von einem Wunder. Wegen der Dunkelheit und stürmischen See war die Aktion eigentlich „am Rande des Unmöglichen“.

Spanien: Der Gedanke an die Familie gab Camprubi in dem Moment Kraft

„Es war ein Rennen gegen die Zeit“, berichtete Camprubi. Die Luftblase hatte sich innerhalb von Stunden „von 70 auf 30 bis 40 Zentimeter“ halbiert. Nach eigenen Angaben konnte der Franzose im eisigen Wasser nur überleben, weil er einen Neoprenanzug trug.

Während der Zeit bis zur Rettung im eiskalten Wasser kreisten seine Gedanken vor allem um eine Sache: seine Familie! Der 62-Jährige hat eine Frau und fünf Kinder im Alter zwischen drei Monaten und 37 Jahren. Sie gaben ihm Kraft. Camprubi geht es jetzt gut.

Spanien: Der Erste Anruf galt seiner Frau

Der Franzose berichtete, dass er an einer Regatta teilgenommen habe. Nach dem Unfall wurde ein automatischer Notruf abgesetzt. Auf einem Video des Seerettungsdienstes ist zusehen, wie der Verunfallte während der Rettungsaktion mehrfach gegen die Innenseite des Schiffs schlug. Damit wollte er mitteilen: Ich bin am Leben!

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Nach seiner Rettung verständigte er seine Frau telefonisch. „Ich konnte nicht sprechen, wir konnten beide nur weinen. Es war ein unglaubliches Gefühl.“

Glück im Unglück für den Franzosen! (cf mit dpa)