München: Stadt geht drastischen Schritt – du wirst nicht glauben, was Kontrolleure jetzt bei dir durchsuchen

Die Stadt München kämpft mit einer besonderen Maßnahme gegen Müllsünder.
Die Stadt München kämpft mit einer besonderen Maßnahme gegen Müllsünder.
Foto: dpa

München. Die Stadt München sagt Müll-Sündern den Kampf an. Dafür setzt die Verwaltung jetzt auf Einsatzkräfte, die einen ziemlich unangenehmen Job verrichten müssen.

Die sogenannten Qualitätskontrolleure müssen deinen Hausmüll durchsuchen. Werden sie fündig, kann das teuer werden. Darüber berichtet die Münchner „Abendzeitung“.

München: Kontrolleure durchsuchen deinen Hausmüll – Sündern droht Strafe

Worauf es die Stadt München abgesehen hat? Menschen, die in ihrer Biotonne unerlaubten Müll entsorgen.

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Mit Atemschutz und Greifzange ausgestattet sollen die Kontrolleure unerlaubte Stoffe in deiner Biotonne identifizieren. Dazu zählt vor allem Plastik, aber auch Glas oder Metall. Wer sich nicht daran hält, wird zur Kasse gebeten.

So tief müssen Müllsünder in die Tasche greifen

Finden die Mitarbeiter bis zu drei Stoffe, die nicht in die Tonne gehören, gibt es zunächst eine Verwarnung. „Bei mehr als drei gibt es die Rote Karte, dann wird die Tonne beim nächsten Mal als Restmüll entleert. Und das kostet extra“, so ein Sprecherin des Abfallwirtschaftsbetriebs München gegenüber der „Abendzeitung“.

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Rund zehn Euro koste die Leerung einer 120-Liter-Tonne in München.

Stadt weitet Pilotprojekt aus

Die Stadt München weitet nach Angaben der Zeitung einen Pilotversuch aus, der bisher in zwei Vierteln stattfand.

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Die Zahl der Kontrolleure sei demnach von vier auf zwölf angestiegen. Auf welche Viertel die Kontrollen ausgedehnt werden, ist unklar. Sie sollen aber nach und nach auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Kontrolle mit eindeutigem Ergebnis

Der Pilotversuch habe gezeigt, dass die Maßnahme Wirkung zeigt. Der Anteil an Störstoffen am Müllgewicht sei von 1,4 auf 1,1 Prozent zurückgegangen.

Angesichts leichter Plastiktüten, die einen großen Teil der falsch entsorgten Stoffe ausmache, sei die Statistik als Erfolg zu werten. „Niemand will Plastikreste in seiner Erde haben und auch die Landwirte wollen sie nicht auf ihren Feldern haben“, so die Sprecherin gegenüber der Münchner Zeitung. (ak)

 
 

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