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Lotto: Frau freut sich über Millionen-Gewinn – doch sie soll nur 11 Euro davon sehen

Statt einer Million Euro nur elf? Das ist aber ein schlechter Tausch, dachte sich die Lotto-Spielerin und ging dagegen vor.

Lotto Rubbellos
u00a9 IMAGO / Newscast

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze in Deutschland gewonnen.

Über eine Million Euro – bei so einem Gewinn würde den meisten sicherlich schwindelig werden. Was man alles damit anstellen kann! Als eine Lotto-Spielerin erfuhr, dass sie so viel Geld gewonnen hatte, ratterten bei ihr schon die Rädchen im Hirn.

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Doch dann kam die bittere Enttäuschung: Der Lotto-Gewinn sollte plötzlich viel kleiner ausfallen. Denn laut der Lotterie gab es einen Fehler und die Spielerin habe nur elf Euro gewonnen. Das wollte sie allerdings nicht auf sich sitzen lassen.

Lotto-Spielerin bekommt nur 11 Euro statt 1 Million

Vor ein paar Jahren hatte die Spielerin ein Sofortgewinnspiel-Ticket gekauft, wie die „Sun“ berichtete. Sie freute sich riesig, als sie von ihrem Millionen-Gewinn bei der „National Lottery“ erfuhr. Eine Million Pfund – umgerechnet knapp 1,14 Millionen Euro – hätte sie beinahe ihr Eigen nennen können. Doch dann machte die Lotterie ihr einen Strich durch die Rechnung.

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Denn es hatte an dem Tag einen technischen Fehler im System gegeben. Statt der Million hätte die Spielerin nämlich nur zehn Pfund – elf Euro – gewonnen. Doch gab sie sich damit nicht zufrieden und zog vor das Londoner Gericht. Und sie könnte sogar gewinnen.

Spielerin klagt Gewinn ein

Die Lotterie Camelot behauptete, dass sie lediglich zehn Pfund gewonnen hätte. Dieses Ergebnis hatte das Computersystem bereits beim Kauf des Tickets so vorherbestimmt. Doch aufgrund eines „technischen Problems“ wurden ihr fälschlicherweise mehrere übereinstimmende Zahlen angezeigt, die zu einem Millionen-Gewinn geführt hätten.


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Da der Betreiber nur für das „Ergebnis des Scheins, wie es vom Computersystem des Betreibers vorherbestimmt wurde“, zahlungspflichtig sei, müssten die elf Euro reichen, argumentierte das Anwaltsteam. Die fehlerhafte Darstellung sei keine Verpflichtung, der die Lotterie nachkommen müsse. Allerdings käme es hier auf die Auslegung des Vertrags an. Der Richter könnte auch für die Klägerin entscheiden, je nachdem, welche Auslegung er für richtig halte.

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.