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Impfzertifikat, Batterien, Impfstoff: DAS ändert sich im Februar 2022

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Was sind eigentlich Corona-Varianten und warum werden sie mit griechischen Buchstaben bezeichnet.

Der Februar 2022 bringt einige Änderungen mit sich!

Vom Impfzertifikat über einen neuen Impfstoff bis hin zum Umgang mit Batterien: Hier eine Übersicht!

Impfzertifikat, Batterien, Impfstoff: DAS bringt der Februar 2022

Bisher war das Corona-Impfzertifkat bei vollständiger Impfung, das heißt zwei aufeinanderfolgenden Impfungen, ein ganzes Jahr gültig. Das soll sich jetzt jedoch ändern, und zwar bereits zum 1. Februar.

Änderung beim Impfzertifikat

Das ist dann nämlich nur noch neun Monate in der ganzen Europäischen Union gültig. Eine Ausnahme von der neuen Regel ist die Booster-Impfung oder Drittimpfung. „Die Auffrischung sollte in einem Abstand von mindestens 3 Monaten nach Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis erfolgen“, gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ergänzend dazu bekannt. Wie lange das Impfzertifikat mit Auffrischimpfung gültig sein wird, ist noch nicht festgelegt.

Neuer Impfstoff

Novaxovid von Novavax kommt als fünfter Impfstoff neben Biontech, Moderna, Johnson&Johnson und AstaZeneca dazu. Der Proteinimpfstoff sollte eigentlich schon im Januar verabreicht werden, jetzt stehen doch erst zum 21. Februar 1,75 Millionen Dosen zur Verfügung, wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ankündigt.

Wahl des deutschen Bundespräsidenten

Am 13. Februar wird der neue deutsche Bundespräsident gewählt. Zur Auswahl stehen der aktuell noch amtierende Fran-Walter Steinmeier (SPD), Sozialmediziner Gerhard Trabert aus Mainz (Die Linke) und der äußerst umstrittene Chef der Werteunion Max Otte (CDU), der von der AfD nominiert wurde. Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, die sich aus den Bundestagsabgeordneten und den von den Mitgliedern der Landesparlamente dazu bestimmten Personen zusammensetzt. Darunter sind auch wieder einige Prominente vertreten. (wir berichteten>>>)

Neue Batterieverordnung

Eine Debatte über eine neue Batterieverordnung, die dann auch EU-weit gelten soll, war eigentlich bereits für Januar vorgesehen. Doch jetzt soll sie voraussichtlich im Februar stattfinden. Das Ergebnis dürfte dann in der ersten Jahreshälfte in Kraft treten. „Von der nachhaltigen Gewinnung und ethischen Beschaffung der Rohstoffe, über Ökodesign, erweiterte Verbraucherinformationen bis zur Sammlung von Altbatterien und deren Recycling“, erklärt Axel Strobelt vom Umweltbundesamt die allumfassenden Änderungen im Umgang mit den Batterien.

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Mehr News:

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Neues EU-Mobilitätspaket

Ab dem 2. Februar sind Beförderungsunternehmen dazu verpflichtet, jeden ausgesendeten Fahrer zu melden. Außerdem müssen die Fahrer ausnahmslos den Mindestlohn des jeweiligen Landes ausgezahlt bekommen. Einzige Ausnahme bleiben Transitfahrten und „bilaterale Transporte“ zwischen Deutschland und Polen. Auch müssten Grenzüberschritten im digitalen Fahrtenschreiber dokumentiert werden.

Neues Gesetz zur Hasskriminalität und Rechtsextremismus

Das „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ verpflichtet ab dem 1. Februar auch Internet-Portale wie Twitter und Facebook dazu, strafbare Inhalte sowie IP-Adresse und Passwörter von auffälligen Nutzern an Sicherheitsbehörden weiterzuleiten.

Ausbildungsprogramm der Bundesregierung

Das Ausbildungsprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ läuft zum 15. Februar aus. Das seit dem 1. Juni 2021 bestehende Programm unterstützt Betriebe, die trotz der Corona-Pandemie Auszubildende suchen. Dafür bekommen die Unternehmen Prämien in Höhe von 4.000 bis 6.000 Euro, wie „Focus“ berichtet. (mbo)