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Edeka, Kaufland und Co.: Streiks ziehen immer größere Kreise – Kunden bangen um Lieblingsprodukte

Bei Edeka, Kaufland und Co. kommt es aufgrund des Streiks weiterhin zu Lieferengpässen. Auf einige Produkte müssen Kunden erstmal verzichten.

© IMAGO/blickwinkel

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Wer seinen Einkaufswagen in letzter Zeit durch die Gänge von Edeka, Kaufland und Co. geschoben hat, der hat wahrscheinlich eins festgestellt: Teilweise leere Regale und fehlende Produkte, die sonst zum festen Sortiment der Supermarkt-Ketten gehören und für die Käufer unabdingbar sind. Auch vor der Weihnachtszeit scheinen die Lieferengpässe und die leeren Regale keinen Halt zu machen.

Der Grund für die fehlenden Artikel im Sortiment? Seit Monaten kämpfen die Gewerkschaft Verdi und der Handelsverband (HDE) um eine Einigung im Tarifstreit. Immer wieder kommt es zu Streiks in den Lagerhäusern, die die Lieferketten beeinflussen und schließlich zu unaufhaltbaren Lieferengpässen führen (wir berichteten). Hinter der Oberfläche von Edeka, Kaufland und Co. tobt der Bär und es scheint noch keine Einigung in Sicht.

Edeka, Kaufland und Co.: besonders die „Kleinen“ haben mit den Engpässen zu kämpfen

Die fatalen Folgen, die der Streik mit sich bringt, werden von Tag zu Tag größer. Laut „Handelsblatt“ mussten einige Lebensmittel bereits vernichtet werden, da sie aufgrund der Engpässe nicht mehr frisch und verkäuflich in den Supermärkten angekommen sind. In großen Handelsketten fällt den Kunden das Fehlen einiger Produkte nicht so stark auf, da das Sortiment schlichtweg größer ist. Kleinere und mittelgroße Supermarktfilialen haben hingegen umso mehr mit den Folgen der Engpässe zu kämpfen.

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Rewe scheut sich zurzeit nicht davor, seine Kunden offen über die aktuelle Problematik aufmerksam zu machen. „So werden Kundinnen und Kunden über Zettel in den Regalen darüber informiert, dass es wegen Streiks im Lebensmitteleinzelhandel zu Fehlartikeln im Sortiment kommen könne“, schreibt RTL.


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Aldi und Lidl sind von dem Streik kaum betroffen und freuen sich über gut gefüllte Regale und das übliche Sortiment. Kunden, die bei Edeka, Kaufland und Co. ihre gewohnten Lieblingsartikel also nicht auf Anhieb finden, müssen also nicht zwangsläufig komplett auf sie verzichten.