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Deutsche Bahn wegen Streik im Ausnahme-Zustand – Reisende brauchen schon jetzt starke Nerven

Die Züge der Deutschen Bahn stehen beim großen Warnstreik am Montag still – das sorgt schon am Sonntag für absolutes Chaos.

© IMAGO / Sven Simon

Bahn-Mitarbeiter werden immer öfter angegangen

Jeden Tag sorgen sie in NRW in den Bahnen und Zügen für die Sicherheit der Passagiere, führen Fahrscheinkontrollen durch und entfernen Randalierer. Wir haben ein Einsatzteam bei ihrer Streife begleitet.

Der Mega-Streik am Montag (27. März) wirft seine langen Schatten voraus! Schon am Sonntag (26. März) brauchen Reisende in ganz Deutschland starke Nerven.

Überlastete Züge, Verspätungen und Defekte auf der Strecke oder am Zug – diese Dinge belasten Kunden der Deutschen Bahn am Sonntag noch mehr als sonst, schließlich gilt es, sein Ziel bis Warnstreik um Mitternacht zu erreichen. Danach geht nichts mehr.

Deutsche Bahn: Chaos schon Mega-Streik!

Der Mega-Streik am Montag trifft Pendler in Deutschland hart. Da die Fernverkehrszüge am Montag 24 Stunden lang still stehen, versuchen viele Reisende ihr Ziel schon am Sonntag zu erreichen – und sorgen damit für völliges Chaos bei der Deutschen Bahn!

Bereits am Samstag (25. März) machte sich der drohende Streik bemerkbar, wie ein Sprecher erklärte: „Schon jetzt stellt die DB vor dem bundesweiten Warnstreik der EVG am Montag ein deutlich erhöhtes Fahrgastaufkommen und eine hohe Auslastung der Züge insbesondere im Fernverkehr fest.“

Am Sonntag häufen sich dann die nervenaufreibenden Berichte vieler Kunden, die sich an den Bahnhöfen und in den Zügen der Deutschen Bahn befinden. „Das Ticket von morgen, welches heute mit einer anderen Verbindung genutzt werden musste wegen des Streiks, wird zum Alptraum….übervoller Zug, kein Sitzplatz. Menschen mit Gepäck in den Gängen, kein Durchkommen zu den Toiletten oder zum Bistro. Schreibt jetzt nur nicht, dass ich die 4,50 Euro für den Sitzplatz über die Fahrgastrechte erstattet bekomme – ein neuer Sitzplatz konnte leider nicht gebucht werden, da die Funktion dafür auf ‚ausgebucht‘ gestellt wurde“, schreibt eine Frau auf Facebook. Auf Twitter macht eine Reisende eine ähnliche Erfahrung, teilt ein Foto aus dem Zug und schreibt dazu: „Es ist kuschelig in den Fernzügen heute. Nach 4 Stunden auf dem Boden sitzen, bin ich aber auch froh, bald hier raus zu sein.“

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Doch nicht nur die Reisenden in den Zügen, sondern auch die Kunden der Deutschen Bahn, die aktuell nicht unterwegs sind, sind jetzt schon von dem Streik betroffen. So ist die Hotline des Verkehrsunternehmens seit Tagen extrem überlastet, da viele ihre Verbindungen und Tickets für Montag stornieren oder umbuchen möchten.


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Auf Facebook schildert ein Mann deshalb: „Ich bin aktuell seit ungelogen über 90min in der Warteschleife, da ich durch einen am 28. März ausfallenden ICE mit Reservierungspflicht die Reservierung per Telefon umbuchen muss, da dies bei der Verbindung nicht online möglich ist.“ Da sich der Mann aktuell in der französischen Hauptstadt Frankreich befindet, kann er sich auch nicht an einen Mitarbeiter vor Ort wenden, wie es ihm die Deutsche Bahn rät. Auch das Online-System ist wegen zu vieler Buchungsanfragen aktuell zusammen gebrochen, wie es auf Twitter heißt.