Bayern: Lkw-Fahrer zerstört Hochspannungsleitung – dann wird es kurios

Dieses spektakuläre Bild entstand am Donnerstag in Bayern.
Dieses spektakuläre Bild entstand am Donnerstag in Bayern.
Foto: Feuerwehr Bichl

Bichl. In Bayern kam es am Donnerstag zu einem kuriosen Unfall. Ein Lastwagenfahrer war mit seinem Fahrzeug spektakulär unter einer Brücke stecken geblieben.

Der vordere Teil des Gefährts hing in der Luft, nur die hinteren Reifen hatten noch Kontakt mit dem Boden.

Bayern: Kran wird Rentner zum Verhängnis

Der 80-jährige Fahrer des Lkw hatte tagsüber Kabeltrommeln ausgeliefert. Weil der Rentner sich allerdings nicht mit dem Kran auf seinem Fahrzeug auskannte, half ihm ein Passant beim Abladen.

Blöd nur: Der Helfer fuhr den Kran nach dem Abladen nicht wieder ein. Er ragte also noch oben über das Führerhaus hinaus.

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Oberleitung heruntergerissen

Auf der Rückfahrt blieb der LKW samt ausgefahrenen Kran dann zunächst an einem Bahnübergang hängen. Dabei riss er eine Oberleitung herunter.

Doch wie der „Münchner Merkur“ berichtet, bekam der Lastwagenfahrer davon gar nichts mit. Er setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Unter Brücke stecken geblieben

Es kam, wie es kommen musste. Auf der Weiterfahrt blieb der Kran an einer Brücke hängen. Die Feuerwehr rückte zur Rettung an.

Doch diese gestaltete sich schwieriger, als zunächst angenommen. Weil das Führerhaus in der Luft hing, brauchte es eine Leiter, um den Lkw-Fahrer zu befreien.

LKW-Fahrer bleibt unverletzt

Glücklicherweise blieb der Rentner bei dem Unfall unverletzt. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht involviert.

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Hoher Sachschaden

Am Laster entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung werden ungefähr 50.000 Euro kosten, die Brücke muss für 5.000 Euro wieder hergerichtet werden. (nr)

 
 

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