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Aldi: Klammheimlich! Discounter erhöht Preise für diese Produkte

Aldi gilt als günstige Anlaufstelle für Kunden, die sparen wollen. Doch der Discounter hat einige Produkte deutlich teurer gemacht.

Aldi Nord hat die Preise für einige Produkte kräftig angezogen. (Symbolfoto)
u00a9 imago/Uwe Meinhold

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese

Die Preispolitik bei Supermärkten wie Aldi gleicht in diesem Jahr einer Achterbahnfahrt. Für einige Lebensmittel gehen die Kosten für Kunden immer wieder nach oben, für andere Produkte sind sie kürzlich erst gesunken (hier mehr dazu).

Doch während gerade mit günstigeren Preisen gerne geworben wird, wurden Preiserhöhungen bei Aldi in den letzten Monaten eher heimlich durchgeführt. Für bestimmte Artikel müssen Kunden um bis zu 50 Prozent mehr investieren.

Aldi: Diese Markenprodukte sind deutlich teurer

Aldi hat grundsätzlich den Ruf, günstiger als viele andere Supermärkte zu sein – doch gerade Markenartikel hat vor allem Aldi Nord im Vergleich zum letzten Jahr deutlich teurer gemacht.

Während eine Einwegflasche Coca-Cola im Juni 2022 noch 99 Cent kostete, liegt der aktuelle Preis bei 1,49 Euro pro Flasche – macht eine Preiserhöhung von rund 50 Prozent. Eine Packung Salzstangen von Lorenz kostet mit 2,49 Euro aktuell 25 Prozent mehr als im vorletzten Sommer und auch Milka-Alpenmilchschokolade kostet mit 1,35 Euro gut 15 Prozent mehr als letztes Jahr.

Aber auch die Eigenmarken, die zwar im Verhältnis günstiger sind, kosten die Kunden jetzt mehr. Laut „Weser Kurier“ wurde die River Cola Light mit einem Preis von 59 Cent pro Ein-Liter-Flasche um 30 Prozent teurer, der Preis für die Doppelpack Salami-Pizza der Eigenmarke ist im Vergleich zum Sommer 2022 sogar um 40 Prozent angestiegen (von 2,49 Euro auf 3,49 Euro). Besonders heftig hat es die Salzstangen des Discounters getroffen – diese kosten in diesem Jahr mit 69 Cent rund 44 Prozent mehr als im Vorjahr (45 Cent).

+++ Rewe, Aldi und Co.: Kassen-Trick sorgt für Kunden-Wut – „Grenzdebiles Verhalten“ +++

Aldi: Keine Hoffnung für Kunden

Wer angesichts dieser nackten Zahlen aktuell lieber auf einen Einkauf bei Aldi verzichten möchte, sollte eines wissen: Die Zukunft sieht leider auch nicht viel besser aus. So rechnen die fünf führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland auch im nächsten Jahr mit einer durchschnittlichen Preissteigerungsrate von 2,6 Prozent.


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Im Gegensatz zu Aldi gibt es jedoch auch Einzelhändler, die die gestiegenen Kosten nicht an die Kunden weitergeben wollen und sich deshalb von einzelnen Marken in ihrem Sortiment verabschieden. So hat Edeka zum Beispiel schon einige Markenprodukte aus den Regalen gekickt.