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Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Große Änderung an der Kasse! Doch zuerst muss ein Detail geklärt werden

Warum Aldi in Österreich Hofer heißt

Aldi Süd expandierte 1968 zum ersten Mal ins Ausland. In Österreich heißen die Filialen des Unternehmens Hofer.

Bei Aldi, Lidl, Rewe & Co. könnte es schon bald zu großen Änderungen an den Kassen kommen.

Für die Kunden würde sich dann auch einiges ändern. Doch bevor Aldi, Lidl, Rewe und andere Supermärkte diese Änderungen in den Filialen umsetzen können, muss noch ein wichtiges Detail geklärt werden.

Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Große Änderung an der Kasse!

Aldi, Lidl und andere Discounter sowie Supermärkte suchen immer nach Möglichkeiten, um den Einkauf für Kunden angenehmer und schneller zu gestalten – und wenn sich damit auch noch Kosten sparen lassen, ist es umso besser für die Unternehmen.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Anstehen an der Kasse – darauf haben die meisten Kunden überhaupt keine Lust. Einige Supermärkte und Discounter haben darauf auch schon reagiert und teilweise in den Filialen Selbstbedienungs-Kassen eingeführt. Das könnte bald Normalität werden: Wie das Magazin „chip.de“ berichtet, möchten viele Supermärkte künftig komplett auf die Kassen verzichten.

Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Zuerst muss DIESES Detail geklärt werden

Supermärkte ohne Kassen? Hört sich erstmal realitätsfern an – doch das gibt es in Deutschland bereits schon es seit einiger Zeit. Zum Beispiel hat der Lebensmittel-Konzern Rewe vor einem halben Jahre in Köln einen Supermarkt ohne Kassen an den Start gebracht.

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Doch mit dem Konzept gehen auch Zweifel einher. Wie ist es denn um den Datenschutz gestellt. Die Datenschutzkonferenz (DSK) hat nun im Arbeitskreis Videoüberwachung das Thema auf die Tagesordnung gesetzt, wie „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Denn immerhin sind für den kassenlosen Einkauf eine Reihe technischer Maßnahmen wie Kameras nötig.

Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Kassenlose Supermärkte bereits in Deutschland angekommen

Dabei fallen natürlich einige Daten an. Die Konferenz möchte nun erarbeiten, wie die Interessen der Händler und Kunden in Einklang gebracht werden können. „Der Händler darf das kassenlose Einkaufen nicht nutzen, um Profile zu erstellen – also, um herauszufinden, welche Produkte der Kunde am liebsten kauft“, so Benjamin Bäßler, Vorsitzender des AK Videoüberwachung.

Grundsätzliche Probleme sehe er aber nicht. Es müsse nur der richtige Rahmen geschaffen werden. „Kassenlose Supermärkte können ein positives Beispiel für Innovation sein – wenn Datenschutz von Anfang an mitgedacht wird“, so Datenschützer Thomas Fuchs. Kunden müssen wissen, ob und welche Daten beim Einkauf ausgewertet werden.

Das hat Rewe laut der „Lebensmittel Zeitung“ bei seinem kassenlosen Supermarkt erfüllt. Dort müssen Kunden schon am Eingang den Bedingungen zustimmen. Rewe bietet aber auch weiter normale Kassen an. „Betreiber hybrider Märkte müssen darauf achten, dass sie nur die personenbezogenen Daten von Kunden verarbeiten und auswerten, die mittels App eingewilligt haben“, so Anwalt Sebastian Schulz. (gb)