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49-Euro-Ticket: Auch SIE wollen mitmischen – für Kunden könnte es Vorteile bringen

Nicht mehr lange, dann soll das 49-Euro-Ticket an den Start gehen. Und möglicherweise bietet es noch mehr Vorteile als das 9-Euro-Ticket.

49-Euro-Ticket
u00a9 IMAGO / aal.photo

Deutsche Bahn

Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Lange war es ein Hin- und Her, wie der Nachfolger des 9-Euro-Tickets aussehen soll. Inzwischen hat sich die Bundesregierung auf ein 49-Euro-Ticket geeinigt. Genau wie zuvor sollen Bus- und Bahnfahrer für diesen Sparpreis im Monat bundesweit fahren können.

Doch ein ganz bestimmtes Unternehmen will nun Teil des 49-Euro-Tickets sein. Für einige Reisende könnte das große Vorteile haben.

49-Euro-Ticket auch für den Fernverkehr? SIE wollen einsteigen

Noch immer sind die Details zum neuen Sparangebot nicht bis ins Letzte ausgefertigt. Dabei soll das 49-Euro-Ticket schon im Januar 2023 verfügbar sein – so der Plan. Klar ist zunächst, dass Käufer mit dem Fahrschein genau wie beim Vorgänger einen Monat bundesweit fahren sollen.

Beim 9-Euro-Ticket galt das jedoch nur für den Nah- und Regionalverkehr. Der Flixbus-Chef André Schwämmlein will das Angebot jedoch auch für seine Kunden.  „Das 49-Euro-Ticket zielt zu Recht darauf ab, nachhaltige erschwingliche Mobilität für so viele Menschen wie möglich verfügbar zu machen“, erklärte Schwämmlein gegenüber der „FAZ“.

SIE sollen auch endlich vom Sparangebot profitieren

Zum einen machte das Unternehmen in den Monaten Juni bis August große Einbußen, weil deutlich weniger Menschen auf die grünen Fernbusse setzten, wie der Flixbus-CEO im Interview mit dem „Spiegel“ vor einigen Wochen sagte.


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Auf der anderen Seite seien vor allem Menschen, die auf dem Land wohnten und keine Direktverbindung in die Großstädte hätten, vergessen worden. Ein Einsteigen der Fernbusse beim 49-Euro-Ticket würde laut Schwämmlein diese Lücke schließen.


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Das Unternehmen sei mit der Politik in Bund und Ländern bereits in Gesprächen. Viel Zeit dafür bleibt jedoch nicht mehr, denn das Jahr neigt sich dem Ende zu. Fahrgäste wie Verkehrsbetriebe pochen auf eine finale Entscheidung hin, wie das 49-Euro-Ticket genau aussehen soll.