Italien: Touristen bei Abreise in festgenommen – weil sie DAS mitnehmen wollten

Der Urlaub eines Ehepaars endete mit Schrecken. (Symbolbild)
Der Urlaub eines Ehepaars endete mit Schrecken. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Vielleicht hat dieses Ehepaar aus Frankreich sich nur ein bisschen Urlaub mit nach Hause nehmen wollen. Aber ihr spezielles Souvenir ist den Beamten bei einer Ausreisekontrolle auf der Fähre von Porto Torres (Italien) nach Toulon (Frankreich) sofort aufgefallen.

Sie fanden 14 Plastikflaschen, in die ein weißes Pulver gefüllt war, im Kofferraum ihres Geländewagens. Insgesamt 40 Kilogramm. Oh weia!

Italien: Urlaub auf Sardinien endet in Katastrophe

Das Ehepaar war sich keiner Schuld bewusst. Denn bei dem weißen Pulver handelt es sich nicht um die Substanz, an die du jetzt vielleicht denkst.

Die Zwei hatten nämlich nicht kiloweise Drogen, sondern ganz normalen Sand im Kofferraum.

Sand als Souvenir mit nach Hause zu nehmen, ist auf der Ferieninsel allerdings strengstens verboten und gilt als Diebstahl. Schließlich handelt es sich dabei um ein öffentliches Gut.

Italien: Ehepaar muss ins Gefängnis, weil sie Sand „schmuggeln“ wollten

Das wusste das Ehepaar nicht, und daher landeten die Flaschen mit dem Sand in seinem Kofferraum. Und das Ehepaar wiederum nur wenige Stunden später zur U-Haft in einem italienischen Gefängnis.

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Vor allem Deutsche klauen häufig Sand

Sanddiebstahl ist auf Sardinien offenbar ein gängiges Problem. Bei der „Corriere della Sera“ heißt es, vor allem Touristen aus Deutschland und Skandinavien würden den Sand gleich säckeweise mit nach Hause nehmen.

Die gestohlenen italienischen Naturalien – Sand, Muscheln oder Kieselsteine – würden sie anschließend häufig bei Internetauktionen weiterverkaufen, heißt es dort weiter. Und das sei dann „illegaler Handel“.

Französischem Ehepaar droht lange Haftstrafe

Dem Ehepaar aus Frankreich drohe wegen des Sanddiebstahls nun eine Haftstrafe zwischen einem und sechs Jahren. (vh)

 
 

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