Ureinwohner töten Missionar mit Pfeilen: In seinem letzten Tagebucheintrag äußert er eine düstere Vorahnung

US-Missionar John Chau (26) kehrte nicht von seiner Mission in Indien zurück.
US-Missionar John Chau (26) kehrte nicht von seiner Mission in Indien zurück.
Foto: Instagram: Johnachau

Neu Delhi. Er fühlte sich von Gott berufen. Berufen dazu seinen Glauben unter den Einwohnern der Insel „North Sentinel“ im Indischen Ozean zu verbreiten. Mitte November brachte ein Fischer John Chau (26) in die Nähe der Insel.

Bis ans Ufer wollte der Fischer den Missionar aus den USA nicht bringen. Denn es ist verboten, das Territorium des indigenen Stammes der Sentinelesen zu betreten. Das wusste auch der 26-Jährige, der seine Reise mit dem Kajak fortsetzten musste. Für ihn war es nicht das erste Mal, dass er einen Fuß auf die Insel gesetzt hatte – es sollte sein letztes Mal sein.

Ureinwohner schossen nicht das erste Mal auf den Missionar

Sein letzter Annäherungsversuch mit den Ureinwohnern war ernüchternd. Ein Jugendlicher schoss auf John Chau. Der Pfeil durchbohrte die wasserfeste Bibel des Missionars, schreibt die „Washington Post“.

+++ Amerikaner nähert sich abgelegener Insel und wird direkt getötet +++

Getrieben von seinem unerschütterlichen Glauben und dem Drang die Botschaft des Herrn unter den Inselbewohnern zu verbreiten, machte er sich trotzdem wieder auf den Weg. Doch Chau hatte eine düstere Vorahnung. Das zeigt sein letzter Tagebucheintrag.

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Missionar schreibt unter Tränen: „Ich habe Angst“

„Ich habe Angst“, schrieb der 26-Jährige am Tag vor seinem Tod in sein Tagebuch, heißt es in der US-Zeitung und weiter: „Schaue mir den Sonnenuntergang an, er ist wunderschön – weine ein bisschen... frage mich, ob es der letzte Sonnenuntergang ist, denn ich sehen werde.“

John Chau sollte Recht behalten. Einen Tag später durchbohrten ihn Pfeile der Sentinelesen. Mit festem Glauben an Gott schrieb er zuvor in sein Tagebuch: „Ich glaube, ich wäre lebend nützlicher...aber dich, Gott, preise ich, was immer auch passiert.“ Sollte jemand ihn auf der Insel töten wollen, möge Gott ihm vergeben, „insbesondere wenn sie Erfolg hätten.“

 
 

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