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Irres Video: Krebs amputiert sich eine Schere – aus einem traurigen Grund

Tierquälerei - Wie schützt das Gesetz unsere Tiere?

Jeden Sommer wiederholen sich die Bilder: Hunde ersticken in überhitzten Autos oder vegetieren auf Rastplätzen einsam vor sich hin. Doch wer Tieren absichtlich Leid zufügt, begeht kein Kavaliersdelikt, sondern macht sich strafbar. Die Anwaltauskunft

  • Ein Video mit einem mutigen Flusskrebs geht um die Welt
  • Das Tier rettet sich vor dem kochenden Topfwasser
  • Er schneidet sich einfach eine Schere ab

Berlin. 

Bei vollem Bewusstsein werden Krustentiere bei der Zubereitung in kochendes Wasser geschmissen. Laut der Tierschutzorganisation Peta können Hummer und Krabben Schmerzen empfinden und versuchen, diesen gezielt auszuweichen.

So wie ein Flusskrebs, der in einem chinesischen Restaurant dem Tod von der Schippe springen konnte. Das Video, das seine Flucht zeigt, ging jetzt viral. Aufgenommen hat es ein User namens Jiuke und auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo geteilt.

Flusskrebs schneidet sich Schere ab

Darin zu sehen ist ein Topf mit kochendem Wasser. Der besagte Flusskrebs hat sich auf den Rand des Topfs gerettet. Doch mit einer Schere scheint er noch an etwas im heißen Wasser festzuhängen.

Der Krebs fasst einen Entschluss – und schneidet sich einfach die Schere ab. Wie die „BBC“ schreibt, adoptierte Jiuke den Flusskrebs später.

Tierliebhaber können jetzt beruhigt sein. Verloren gegangene Gliedmaßen wachsen wieder nach, die Scheren meist etwas kleiner.

Übrigens: In der Schweiz müssen Krebstiere ab dem 1. März vor der Zubereitung betäubt werden. (jha)