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Brände in Kalifornien: Villa von Thomas Gottschalk in Malibu niedergebrannt – Lady Gaga und Kim Kardashian müssen Häuser verlassen

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Bei schweren Waldbränden in Kalifornien sind Menschen umgekommen. Foto: dpa

Malibu. 

Die verherrenden Brände im Bundesstaat Kalifornien haben das Haus von Thomas Gottschalk (69) zerstört. Das berichtet die Bild, die den Entertainer nach eigenen Angaben kontaktiert hat.

Sein Anwesen in Malibu sei demnach komplett zerstört worden. Thomas Gottschalk hielt sich zu der Zeit bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in München auf.

Familie von Thomas Gottschalk in Sicherheit

Seine Frau Thea (72) konnte wohl samt Katzen flüchten. Sie ist in einem Hotel in Los Angeles untergekommen.

Um sich den Medientrubel zu entziehen, zog Thomas Gottschalk zu Beginn der 1990er vom Weßlinger See nach Malibu in Kalifornien. Seine beiden Söhne Roman und Tristan sind in dem Haus hier groß geworden.

Brände in Kalifornien: Weitere Todesopfer

Während die zerstörerischen Brände in Kalifornien weiter lodern, wird bereits das Ausmaß der Katastrophe deutlich: In Paradise im Norden des Staates gelang vielen Menschen die Flucht aus dem Feuer nicht. Mindestens 23 Menschen starben im sogenannten „Camp“-Feuer in der ländlichen Region, wie die Feuerwehr in Butte County in der Nacht zum Sonntag mitteilte.

Weitere Opfer werden in den ausgebrannten Häuserruinen befürchtet, Dutzende Menschen werden noch vermisst. Auch im Süden des Bundesstaates, 800 Kilometer von Paradise entfernt, gab es Todesopfer.

Zwei stark verbrannte Leichen seien in dem Küstenort Malibu in einem Fahrzeug in einer Auffahrt zu einem Haus gefunden worden, sagte Polizeichef John Benedict vom Bezirk Los Angeles am Samstagabend (Ortszeit).

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Lichtblick: Feuerwehr kann Flammen eindämmen

In dem Horrorszenario im Norden und im Süden des „Goldenen Staates“ sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor Flammen. Doch am Samstag gab es auch einen Lichtblick: Bei abflauenden Winden gelang es den Löschteams, die massiven Brände wenigstens ansatzweise einzuzingeln.

Mehr als 4000 Feuerwehrleute waren allein im Raum um Paradise im Einsatz. Dort konnten sie die Flammen in der Nacht zum Sonntag zu 20 Prozent eindämmen.

Doch die Gefahr ist bei Weitem nicht gebannt. Mehr als 6450 Wohnhäuser sind den Flammen seit Donnerstag zum Opfer gefallen, rund 15 000 Gebäude sind weiterhin bedroht.

Damit zählt die Feuerkatastrophe in Paradise zu den schlimmsten Flächenbränden in der Geschichte des Westküstenstaates.

Feuer macht keinen Halt vor Anwesen von Prominenten

Das Ausmaß der Zerstörung sei kaum zu beschreiben, sagte die Bürgermeisterin der kleinen Gemeinde dem US-Sender CNN. Auch ihr Haus sei abgebrannt, ebenso hätten alle Mitglieder des Stadtrats ihre Häuser verloren, teilte Jody Jones mit. Ihnen stehe „harte Arbeit“ bevor, den Ort wieder aufzubauen.

Das Feuer hat Kirchen, Geschäfte, Schulen und Restaurants dem Erdboden gleich gemacht. „Doch viele Bäume sind unversehrt“, sagte Jones, fast ungläubig, angesichts der massiven Verwüstung. „Wir wollen, dass Paradise wieder zum Paradies wird.“

Viele Prominente haben an der Küste und in dem angrenzenden Hügelland teure Villen. Stars wie die Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga, der Regisseur und Oscar-Preisträger Guillermo del Toro sowie die TV-Persönlichkeiten Caitlyn Jenner und Kim Kardashian waren von den Räumungen betroffen.

Lady Gaga sprach den Feuerwehrleuten, Polizisten und Helfern ein großes Dankeschön aus. „Ihr seid wahre Helden“, schrieb der Star auf Twitter. Kim Kardashian rief über den Kurznachrichtendienst zu Spenden für Feuerwehrorganisationen auf. (dpa/mb)