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Sind TV-Frau Nosbusch und Daimler-Chef Zetsche ein Paar?

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Foto: ddp
Die „Schweizer Illustrierte“ hat ein neues Traumpaar aufgetan: Daimler-Boss Dieter Zetsche und TV-Star Désirée Nosbusch sollen liiert sein. Der Daimler-Konzern mag das nicht kommentieren. Prominente Gratulanten aber äußern sich bereits.

Essen. 

Moderatorin Maybrit Illner und Telekom-Chef René Obermann, Fernseh-Star Maria Furtwängler und Verleger Hubert Burda,Schauspielerin Veronica Ferres und Unternehmer Carsten Maschmeyer – alles Paare, die Promi-Faktor mit Wirtschaftsmacht verbinden. Nun gibt es noch ein Pärchen, das diesem Gesetzen treu ist: TV-Moderatorin Désirée Nosbusch (48) und Daimler-Boss Dieter Zetsche (59).

Laut „Schweizer Illustrierte“ hätten sich die beiden beim diesjährigen CSI-Springreitturnier in Zürich keine Minute aus den Augen gelassen. Nosbusch soll ihren Mehmet Kurtulus (40), vor kurzem noch Tatort-Kommissar aus Hamburg, nach acht Jahren in die Wüste geschickt haben.

Markenzeichen von Kurtulus waren ein unfassbarer Bizeps und eine Figur, die selbst im zerlumpten T-Shirt sexy rüberkam. Markenzeichen des Daimler-Chefs sind Glatze wie Schnäuzer. Doch was sollen die Äußerlichkeiten. Immerhin, so die Zeitung, habe Zetsche, dessen Gehalt bei über acht Millionen Euro liegen soll, seiner Herzdame beim Reitturnier einen prall gefüllten Dessertteller vorbeigebracht.

Expertin: „Das alte Spiel von der Macht“

„Wir dementieren nicht, aber wir kommentieren das auch nicht, denn es ist Privatsache“ – eben hat Konzernsprecher Jörg Howe offizielle Worte gefunden, schon liefen die Gratulanten heiß. Fifa-Präsident Sepp Blatter wird in seiner Freude zitiert: „Ich gönne ihnen das Liebesglück von ganzem Herzen!“ Dieter Zetsche ist Witwer. Vor drei Jahren starb seine Frau Gisela an Krebs. 26 Jahre waren sie verheiratet. Ihre drei Kinder sind längst erwachsen. Auch Désirée Nosbusch, die 16 Jahre alt war, als ihr 26 Jahre älterer Manager sie zur Partnerin nahm, ist Mutter von zwei Kindern. Kennengelernt hätten sie sich schon vor Jahren bei gemeinsamen Freunden, heißt es.

Warum sich berühmte Frauen gerne an der Seite von Alphatieren zeigen? Christa Rüssmann-Stöhr, Wirtschafts-Psychologin aus Bochum: „Das alte Spiel. Macht übt auf Frauen eine enorme Anziehungskraft aus. Da spielt das Aussehen keine Rolle.“

Ein ewiges Muster, das sich auch dann nicht überlebt, wenn Frauen selbst mächtig sind. „Es geht um den galanten Auftritt in der Öffentlichkeit.“ Sich sonnen im Glanz des anderen – Frauen könnten so was. Nicht weil sie unterwürfig sind, nein, weil sie den Gegensatz liebten: „Männer machen ja nur öffentlich auf dicke Hose, zu Hause sind sie – man könnte sagen – meist hilflos. “ Das Sagen hätten dann die Frauen.